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Fälschungssicherheit und Rückverfolgbarkeit für pharmazeutische Primärverpackungen
Für die Anforderung nach Fälschungssicherheit und Rückverfolgbarkeit hat das Unternehmen ebenfalls eine Lösung gefunden: Gemeinsam mit einem Partner wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem mittels Laser ein 2-D-Data-Matrix-Code auf Behälter aufgebracht werden kann, ohne die Stabilität und Sicherheit des Glases zu mindern. Dieser zwei mal zwei Millimeter kleine Code kann Informationen über Abfülldatum, -ort, -menge sowie Dosierung und Produktname über die gesamte Wertschöpfungskette tragen. Das Rückverfolgungssystem beginnt jedoch schon in der vorgelagerten Produktion des Glasrohres, denn das Ausgangsprodukt für die Pharmaverpackungen kommt aus dem eigenen Haus. Der Kunde kann genaue Informationen über wichtige Fertigungs-, Material- und Qualitätsparameter des Borosilicatglas über einen Zeitraum von zehn Jahren abrufen.
Mit diesen Innovationen und Dienstleistungen sieht sich Schott gut gerüstet für die Anforderungen an Primärverpackungen vom morgen. Im laufenden Geschäftsjahr will der Konzern seine internationale Position weiter ausbauen: In wenigen Monaten wird ein Standort in Russland eröffnet.
Und auch in Japan, dem weltweit zweitgrößten und nicht ganz einfachen Pharmamarkt, kann das Unternehmen mit dem im Oktober 2010 gegründeten Joint-Venture Schott Naigai Fuß fassen. "Wir sind in allen etablierten und wachsenden Märkten kundennah präsent“, wie Sackhoff im Gespräch mit Medienvertretern betont.
Rohrglas in bewährter Qualität
In diesem Jahr blickt Schott jedoch nicht nur nach vorne, sondern auch zurück: 2011 feiert das Unternehmen das 100-jährige Markenjubiläum für sein Röhrenglas Fiolax. Das für pharmazeutische Verpackungen optimierte Glas zeichnet sich durch eine hohe chemische Resistenz aus und hat sich seit 1911 als ein Standardglas für hochwertige pharmazeutische Primärverpackungen im Markt etabliert.
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