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ERP Trend Report 2014 – Chemie & Pharma Anforderungen an ERP-Systeme in Chemie & Pharma

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Mehr noch als in anderen Industriezweigen sind die ERP-Anbieter in der Prozessindustrie als gemeinschaftliche Partner mit hoher Branchenkompetenz gefordert. Höchste Sicherheitsstandards und hoher internationaler Wettbewerbsdruck erfordern ein partnerschaftliches Vorgehen bei der Anpassung und Optimierung der Geschäftsprozesse. Dabei werden möglichst umfassende und standardisierte ERP-Systeme im Inhouse-Betrieb favorisiert.

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Befragung in der Prozessindustrie: Anforderungen an ERP-Hersteller.
Befragung in der Prozessindustrie: Anforderungen an ERP-Hersteller.
(Bild: Softselect)

Hamburg - Zu diesen Ergebnissen kommt die gemeinschaftlich durchgeführte Untersuchung des Hamburger Beratungs- und Marktforschungshauses Softselect mit der Firma GUS, dem Kölner ERP-Spezialisten für die Prozessindustrie. In einer Anwenderbefragung wurden 205 mittelständische Unternehmen der DACH-Region aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie zu ihren Anforderungen und Erwartungen in Bezug auf ERP-Lösungen befragt.

Die Chemie- und Pharmabranche gilt aufgrund der komplexen Produktionsprozesse bei zugleich höchsten Sicherheitsstandards als technischer Vorreiter. Diese Vorreiterrolle macht die Chemie- und Pharmabranche zu einem idealen Untersuchungsgegenstand, um IT-Trends und Entwicklungen auch über die Branche hinaus zu ermitteln. Folgende fünf Kernaussagen konnten aus der Anwenderbefragung gewonnen werden:

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1. Leistungsfähiger Support und Branchen-Know-how entscheidend

Bei der Auswahl eines ERP-Systems spielen nicht nur der Funktionsumfang oder die Kosten der Software eine große Rolle. Gerade in den Branchen Chemie und Pharma mit ihren hohen Sicherheitsstandards ist entsprechende Unterstützung seitens der ERP-Hersteller bzw. des Vertriebspartners von herausragender Bedeutung. Die IT-Entscheider benötigen einen leistungsfähigen Support und erwarten entsprechendes Branchen-Know-how. Beratungsunterstützung durch den ERP-Anbieter ist von der großen Mehrheit ausdrücklich erwünscht. Der Bekanntheitsgrad des Unternehmens oder die Bereitstellung von verschiedenen Bezugsmodellen wie SaaS oder ASP spielen demgegenüber bei der Auswahl des Anbieters eine vergleichsweise geringe Rolle.

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