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Abwasseraufbereitung Abwasser aus der Produktion zu neuem Prozesswasser aufbereiten

| Redakteur: Gabriele Ilg

Da Krones im Laufe der Zeit seine Einzelmaschinen bereits stark optimiert hat, erweiterte der Systemlieferant den Blick nun auf Fabrikebene: Entwickelt wurde ein Konzept, um Abwasser aus der Produktion zu neuem Prozesswasser aufzubereiten. Dabei werden alle Prozessschritte, die Abwasser in der Produktion verursachen, berücksichtigt.

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Dank Ultrafiltration und Umkehrosmose werden mit der Aufbereitungsanlage Hydronomic selbst geringste Partikel wie Mikroorganismen oder Salze aus dem Wasser herausgefiltert.
Dank Ultrafiltration und Umkehrosmose werden mit der Aufbereitungsanlage Hydronomic selbst geringste Partikel wie Mikroorganismen oder Salze aus dem Wasser herausgefiltert.
(Bild: Krones)

Wie wird aus Abwasser wieder Prozesswasser? Für dieser Herausforderung hat Krones ein System zur Abwasseraufbereitung in der Industrie entwickelt, das sich in neuen Anlagenbauprojekten wie auch bestehenden Werken einsetzen lässt.

Das komplette Prozessabwasser wird über das bestehende Gullynetz in ein zentrales Speicherbecken geleitet. Enthaltene Feststoffe werden abgesiebt, anschließend wird das Wasser in einem Sammeltank neutralisiert.

Nächster Prozessschritt: die klassische Abwasser-Aufbereitung. Fallen größere Wassermengen an, macht eine Anaerob-Stufe Sinn. Bei dieser entsteht dann Biogas, das weiterverwendet werden kann. Ist das Abwasser von sämtlichen Rückständen befreit, wird es mit den Aufbereitungsanlagen Hydronomic von Krones erneut als Prozesswasser aufbereitet.

Mittels Ultrafiltration und Umkehrosmose werden selbst Mikroorganismen oder Salze aus dem Wasser herausgefiltert. Nach anschließender Zugabe von Chlordioxid, um das Wasser zu desinfizieren und zu stabilisieren, ist dieses dann wieder bereit für einen erneuten Einsatz in der Produktion.

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