Worldwide China Indien

Produktionseffizienz

ABB stellt Lösungen für verschiedene Industriebereiche zum Thema Produktionseffizienz vor

17.02.2009 | Redakteur: Frank Jablonski

Dr. Jörg Niemann erläutert in seinem Vortrag, wie sich die Produktivität von Prozessleitsystemen objektiv bewerten lässt.
Dr. Jörg Niemann erläutert in seinem Vortrag, wie sich die Produktivität von Prozessleitsystemen objektiv bewerten lässt.

Verluste minimieren, Energie sparen, Produktivität steigern - dies sind nach wie vor Schlagworte, welche die Diskussionen bestimmen. So auch bei ABB, die sich auf ihrer Fachpressekonferenz im Vorfeld der Hannover Messe ganz auf diese Themen einschießt.

München – So wie große Teile der diesjährigen Hannover Messe im April unter dem Thema der Energieeffizienz laufen wird, hat auch ABB den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in industriellen Prozessen als Schwerpunkt für den Start ins Jahr 2009 gewählt.

In der Prozessindustrie bedeutet effizientes Arbeiten meist eine Steigerung der Verfahrensproduktivität. Doch welche Rolle spielen moderne Prozessleitsysteme und Automatisierungstechnik in diesem Zusammenhang? Wie sich die Produktivität von Prozessleitsystemen objektiv anhand eines neuen Index bewerten lässt, zeigt Dr. Jörg Niemann, Produktmanager Life Cycle Services, ABB Automation in Ratingen: „Der Index, den ABB entwickelt hat, erfasst und visualisiert kennzahlenorientiert die produktivitätskritischen Stärken und Schwächen in der Betriebsführung von Anlagen.“

Der Life Cycle-Index ist ein Werkzeug, mit dem Anwender den Produktivitätsstatus von Prozessleitsystemen beim Kunden kontinuierlich messen und beurteilen können. Die notwendigen Parameter werden im Rahmen eines Beratungskonzeptes ermittelt und von der Soft- und Hardware der eingesetzten Automatisierungstechnik erfasst. So wird unter anderem gemessen, wie schnell und wie gut ein Betreiber im Falle eines Problems in der Lage ist, den Fehler zu identifizieren, und erforderliche Ersatzteile sowie deren Logistik zu organisieren, um Produktivitätsverluste wie Anlagenstillstände zu vermeiden. „Wir wollen weg vom reaktiven Service-Mitarbeiter hin zu einer vorausschauenden Vorgehensweise. So maximieren wir gemeinsam mit unseren Kunden den Anwendernutzen. Das bedeutet natürlich auch, dass wir einen Teil der Verantwortung für die Produktivität der Anlage übernehmen“, sagt Niemann. Doch woher stammt der Branchenindex, wenn das Angebot neu ist und wie wird sicher gestellt, dass der Index auch wirklich einen guten Leistungsdurchschnitt darstellt? „Der Ist-Zustand wird aufgenommen und ein Soll- bzw. Empfehlungsindex wird von ABB erstellt. 30 bis 35 Kunden sind derzeit im Index (also ist derzeit noch nicht viel mehr als eine Trendaussage möglich) doch bis zur HMI werden bereits 50 Anlagen indiziert sein.“

Kleinere Steuerungen

Dass effizientes Steuern auch in kleineren industriellen Anwendungen funktioniert, zeigt Rita Stockmann-Fuchs, Produktmarketing-Manager Steuerungs- und Sicherheitstechnik bei ABB Stotz-Kontakt in Heidelberg. So kommen in der Industrie häufig kleine SPS-Lösungen im Stand-Alone-Betrieb zum Einsatz. Sie steuern Antriebe und Funktionsabläufe und sorgen für die notwendige Effizienz der Maschine oder Anlage. Auf der Hannover Messe 2009 präsentiert ABB mit der AC500-eCo ein Kleinsteuerungssystem, das genau an die einzelnen Anforderungen angepasst werden kann.

Den Hintergrund der ABB als Energiesystem-Lieferant unterstreicht Prof. Dr. Jochen Kreusel. Er beschreibt als Mitglied der Leitung des Geschäftsbereiches Marketing und Vertrieb Energietechnik der ABB AG wie mit „Smart Grids“, also dezentralen Energienetzen bestehend aus erneuerbaren Energieerzeugern, Klimaschutzziele erreicht werden können.

Die Smart Grids werden dezentrale Erzeugungseinheiten aller Art integrieren können. Sie werden Transportkapazität für Großkraftwerke auf Basis erneuerbarer Energiequellen bieten und die Verbraucher gezielt in den Ausgleich von Last und Erzeugung einbeziehen. Ein Weg in Richtung einer wachsenden Bedeutung der Kommunikations- und Informationstechnik, und zwar bis hin zum Verbraucher. Eine Schlüsselfunktion hat dabei das Smart Metering, also die Ausstattung der Verbraucher mit bidirektional kommunikationsfähigen Zählern, das an diesem Tag Peter Christ, Betreuung Netzbetreiber bei Striebel und John in Sasbach, vorstellt.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 289053 / Prozessleittechnik)