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Prozessarmatur

Zwei Fliegen mit einer (Absperr-)Klappe

| Redakteur: Dominik Stephan

Die metallisch dichtende Zetrix verfügt über eine tri-exzentrische Konstruktion und bietet neben dem „intelligenten“ und selbstzentrierenden Dichtring sowohl eine Absperr- als auch eine Regel-Funktion. Sie ist dicht gemäß Leckrate A nach DIN EN 12266, hat als Standard einen stellitierten Sitz, gehärtete Wellenlager, eine ausblassichere Welle und ist beidseitig als Endarmatur verwendbar.
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Die metallisch dichtende Zetrix verfügt über eine tri-exzentrische Konstruktion und bietet neben dem „intelligenten“ und selbstzentrierenden Dichtring sowohl eine Absperr- als auch eine Regel-Funktion. Sie ist dicht gemäß Leckrate A nach DIN EN 12266, hat als Standard einen stellitierten Sitz, gehärtete Wellenlager, eine ausblassichere Welle und ist beidseitig als Endarmatur verwendbar. (Bild: Ari-Armaturen)

Wer die Vorteile einer metallisch dichtenden Armatur mit den Eigenschaften einer Klappe sucht, kann die Zetrix-Prozessarmatur von Ari jetzt neben der Ausführung mit Doppelflansch oder Gewinde jetzt auch mit Schweißenden nutzen.

Die Klappenbauform sichert durch geringe Platzanforderungen und ein Gewicht ein gutes Handling während die tri-exzentrische Konstruktion eine dauerhaft sichere Dichtfunktion gemäß DIN EN 12266-1 Leckrate A sicherstellen soll, so der Hersteller.

Das Zetrix-Design wurde durch den Einsatz moderner Tools entwickelt und optimiert. Zum Einsatz kamen u.a. die Finite Elemente Methode, Schließwinkelberechnungen, Strömungssimulationen und Kennlinienmessungen. Einsatztests (z.B. Firesafe) und Dauerversuche wurden im akkreditierten und im eigenen Versuchslabor durchgeführt. Die neue Zetrix-Prozessarmatur ist getestet und zugelassen nach Firesafe, ISO 15848/TA-Luft und SIL. Die Finite Elemente Methode ist ein numerisches Berechnungsverfahren, mit dem die auftretenden Spannungen und ihre Verteilung in der Klappenscheibe simuliert wurden. Ziel war das Erreichen der notwendigen Festigkeit unter Druckbelastung bei gleichzeitiger schlanker und strömungsgünstiger Bauform.

Außerdem wurde mit Hilfe von Strömungssimulationen der Mediendurchfluss im Rohrleitungssystem simuliert. Hierbei wurden Strömungsgeschwindigkeit, Strömungsrichtung und Druckverteilung sichtbar. Durch die Optimierung der Scheibengeometrie konnten Verwirbelungen begrenzt und Druckverluste minimiert werden. Ergebnis war eine gleichmäßige und hohe Durchströmung. Über eine Versuchs-Messstrecke wurden im hauseigenen Labor die Durchflusswerte bei unterschiedlichen Klappenstellungen gemessen. Durch das Erstellen von Kennlinien wurde so die Regelcharakteristik der Prozess-Armatur optimiert.

Abgestimmte Geometrie für passgenaue Dichtigkeit

Um ein optimales Einschwenken des Lamellendichtringes in den Gehäusesitz zu gewährleisten, wurden alle Parameter der Dichtgeometrie genau aufeinander abgestimmt. Die ideale Kegelkontur, die ein reibungsfreies Öffnen und Schließen der Zetrix ermöglicht, wurde so rechnerisch ermittelt.

Zum Abschluss die „Feuerprobe“: In vielen Einsatzgebieten ist mit erhöhter Brandgefahr zu rechnen. Auch im Fall einer direkten Flammenbeaufschlagung durch einen Brand muss die neue Armatur für eine gewisse Zeitspanne ihre innere und äußere Dichtheit behalten. Durch den Firesafe-Test nach ISO 10497/API 607 6th edition wurde dies eindrucksvoll bewiesen, so der Hersteller.

...auch mit Schweißenden

Die metallisch dichtende Zetrix verfügt über eine tri-exzentrische Konstruktion und bietet neben dem „intelligenten“ und selbstzentrierenden Dichtring sowohl eine Absperr- als auch eine Regel-Funktion. Sie ist dicht gemäß Leckrate A nach DIN EN 12266, hat als Standard einen stellitierten Sitz, gehärtete Wellenlager, eine ausblassichere Welle und ist beidseitig als Endarmatur verwendbar. Isolierbar ist die Armatur nach Industriestandard sowie zugelassen gemäß ISO 15848/TA-Luft, Firesafe nach ISO 10497/API 607 6th edition und SIL. Anschlussarten sind neben der Doppelflansch-Ausführung die Varianten mit Gewindeflansch und – jetzt neu – auch mit Schweißenden. Eingesetzt wird sie mit Handgetriebe, pneumatischem, elektrischem oder hydraulischem Antrieb. Der Hersteller legt Wert darauf, dass in Bezug auf Anschlussart, Nennweiten, Druckstufen, Baulänge, Werkstoffe und Temperaturen auf Kundenwunsch auch andere Ausführungen möglich sind.

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