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Wechselarmaturen für die pH-Messung Zeitreise durch die Geschichte der Wechselarmatur

| Autor / Redakteur: Detlef Exner* / Anke Geipel-Kern

Ohne pH-Messung geht im Chemieprozess gar nichts. Und ohne die Wechselarmatur wäre moderne pH-In-Prozess-Messung heute gar nicht möglich. Doch bis es zur Entwicklung heutiger intelligenter Armaturensysteme kam, war es ein weiter Weg.

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Ohne Wechselarmaturen wäre moderne In-Prozess-Messung undenkbar.
Ohne Wechselarmaturen wäre moderne In-Prozess-Messung undenkbar.
(Bild: ©snapfoto105 - stock.adobe.com)

Die Grundlagen für die pH-Messung, wie wir sie heute kennen, wurden zu Beginn des letzten Jahrhunderts gelegt. Im Jahre 1906 wurde Glas erstmals für elektrochemische Messungen benutzt und die Verbindung zur Nernst‘schen Gleichung hergestellt. Mit Aufnahme der ersten Titrationskurven durch Haber und Klemesiewicz waren die Grundlagen für die heutige pH-Messung mit Glassensoren geschaffen.

Erste kommerzielle pH-Sensoren im Jahr 1930

Es dauerte noch bis ins Jahr 1930, bis die ersten kommerziell hergestellten elektrochemischen pH-Sonden entwickelt waren. Damals noch in getrennter Ausführung, das heißt es waren jeweils zwei Sensoren für die Messung notwendig, die Messelektrode (oft auch Glaselektrode genannt) und die Bezugs- oder Referenzelektrode.