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Zahnradpumpe

Zahnradpumpe für hochviskose Medien

| Redakteur: Frank Jablonski

Maag hat eine Chemie-Zahnradpumpe jetzt auch fit gemacht für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Ihr Hauptseinsatzbereich ist die Förderung hochviskoser Medien.

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Diese Zahnradpumpe für Zuckerester-Anwendung zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise und eine große Einlauföffnung aus. Maag präsentiert diese neuartige Pumpe erstmal als Prototypen auf der Achema. Die komplette Baureihe wird ab Mitte 2009 zur Verfügung stehen.
Diese Zahnradpumpe für Zuckerester-Anwendung zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise und eine große Einlauföffnung aus. Maag präsentiert diese neuartige Pumpe erstmal als Prototypen auf der Achema. Die komplette Baureihe wird ab Mitte 2009 zur Verfügung stehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zahnradpumpen kommen meist dann zum Einsatz, wenn Fördermedien mit hohen Viskositäten, hohen Drücken und hohen Temperaturen zu transportieren sind. Maag Pump Systems hat nun ein wichtiges Problem der Förderung von hochviskosen Lebensmittelzusatzstoffen mit einer Spezialpumpe gelöst. Entwickelt wurde sie ursprünglich für verschiedene chemische Flüssigkeiten mit dem Vorteil, auch tiefe Zulaufdrücke bewältigen zu können.

„Dieses Pumpendesign verwenden wir seit Jahren erfolgreich zum Austragen von hochviskosen Kunststoffschmelzen.“, sagt Andreas Bachmann, Product Manager Industrial bei Maag Pump Systems. „Nun steht die Konstruktion auch für alle anderen chemischen Flüsssigkeiten mit ähnlichen Eigenschaften zur Verfügung. Das können Harze oder Silikone, aber auch Polyethurane und Polymerlösungen sein.“

Der auf der Achema vorgestellte Prototyp wird für das Austragen von hochviskosen Zuckerestern eingesetzt. Dabei liegt der Druck im Dünnschichtverdampfer bei nur wenigen Millibar. Deshalb wird eine Pumpe mit spezieller Einlaufgeometrie benötigt. Speziell für diese Anwendung hat man bei Maag ein neues Design entwickelt. Das Gehäuse ist so ausgelegt, dass sich die Zahnräder nur wenige Millimeter unter der Anflanschfläche des Dünnschichtverdampfers befinden. Die Flüssigkeit „liegt“ also direkt auf den Zähnen und kann so trotz des sehr tiefen Vakuums und dank einer speziellen Einlaufgeometrie mit einer statischen Flüssigkeitssäule von nur ca. 200 mm aus dem Hochvakuum im Behälter ausgetragen werden.

Die besonders flache Bauweise und eine große Einlauföffnung ermöglichen es, dass der NPSHreq Wert (Netto Positive Zulaufhöhe erforderlich) auf bis zu 100 mm reduziert werden kann. Mit diesem Design können dadurch auch hochviskose Medien mit mehreren Millionen mPas aus unter Vakuum stehenden Behältern zuverlässig ausgetragen werden.

Sie zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise und eine große Einlauföffnung aus. Maag präsentiert diese neuartige Pumpe erstmal als Prototypen auf der Achema. Die komplette Baureihe wird ab Mitte 2009 zur Verfügung stehen.

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