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Funklösung für die Öl/Gas-Industrie

Wie Sie mit Funktechnik Ölförderstätten wirtschaftlich und zuverlässig überwachen

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Als unkompliziert hat sich auch die Einrichtung der Funkanlage als Leitsystem erwiesen, um dann mit anderen entfernten Standorten zu kommunizieren, während sämtliche Prozesse von einer Zentraleinheit aus gesteuert werden. Vorteilhaft für die Außenstationen ist ebenfalls die niedrige Leistungsaufnahme, da die Mitarbeiter nun nicht mehr ständig die Batterien auswechseln müssen.

Selbstständiges Stoppen der Produktion

Das Radioline-System steht für die Frequenzbereiche 2,4 GHz (weltweit) sowie 900 MHz (beispielsweise in den USA) und 868 MHz für Europa zur Verfügung. Die GHz-Variante, die weltweit genutzt werden kann, eignet sich für die Datenübertragung über kurze Distanzen bei freier Sicht. Croft Automation hat sich jedoch für die 900-MHz-Geräte ausgesprochen, weil so große Entfernungen bis 32 Kilometer sowie kurze Strecken ohne Sichtverbindung überbrückbar sind. Die Funktechnologie Trusted Wireless 2.0 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Datenrate der Wireless-Schnittstelle einzustellen und so die Empfängerempfindlichkeit zu steigern. Denn bei einer niedrigen Übertragungsgeschwindigkeit kann eine wesentlich größere Reichweite erzielt werden als bei einer hohen Datenrate.

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Laut Johnny Jones sind einige Ölförderstätten durch besonders raue Umgebungsbedingungen gekennzeichnet. Hier ist es sehr staubig und heiß. Für die industrietauglichen Radioline-Komponenten stellt das kein Problem dar. Positiv bewertet der Systemintegrator aus Waco zudem, dass sich das Warnsystem mit der Lösung von Phoenix Contact selbst verwaltet und die Produktion auch dann stoppt, wenn der Anwender keine Alarmmeldung erhält. Anschließend versucht die Lösung erneut, eine Benachrichtigung abzusetzen.

Mittlerweile hat Croft Automation Radioline an mehr als 80 Standorten installiert, beispielsweise in der Leitzentrale sowie dort, wo die Feldgeräte verbaut sind. Jones erwartet, dass innerhalb des nächsten Jahres 20 bis 30 weitere Knoten hinzukommen werden. „Mit dem Radioline-System haben wir für unseren Kunden eine bessere und wirtschaftliche Lösung umgesetzt, was seine Zufriedenheit deutlich erhöht“, fährt Jones fort.

Geringere Instandhaltungskosten

Radioline hat keinen direkten Einfluss auf die Produktion an den einzelnen Ölförderstätten, sondern dient ausschließlich zur Überwachung der Füllstände. Trotzdem rechnet Jones damit, dass die Instandhaltungskosten durch das Funksystem sinken. Dies, weil der Anwender weniger Wartungs-Mitarbeiter und Fahrzeuge benötigt, um Alarmmeldungen vor Ort zu überprüfen.

Neben den Komponenten und Systemen äußert sich der Abteilungsleiter ebenfalls sehr zufrieden mit der Unterstützung durch Phoenix Contact: „Lee Riemenschneider, Industrial Sales Engineer bei der US-Tochter von Phoenix Contact, hat uns umfassend betreut. Und durch seinen Kollegen Paul Mercier, Project Sales Engineer, ist uns ein schneller Einstieg in das Radioline-System gelungen“.

Abschließend erklärt Jones: „Radioline hat alle Beteiligten überzeugt. Wir haben uns viele auf dem Markt angebotene I/O-Funksysteme angesehen und konnten im Vergleich feststellen, dass Phoenix Contact hier den richtigen Weg beschreitet. Radioline ist sicher noch nicht perfekt, aber unsere Ansprechpartner bei Phoenix Contact haben stets ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge. Deshalb werden wir die Wireless-Lösung auch in zukünftigen Projekten einsetzen“.

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* Der Autor ist Manager von Oil & Gas, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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