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Innvationswettbewerb BASF Wer hat das beste Stromspeicherkonzept?

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Wie speichert man Strom aus regenerativen Energien? BASF prämiert die vier besten Stromspeicherkonzepte. Wir stellen die Gewinner vor.

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Prof. Xiangwu Zhang, Prof. Stuart Licht, Dr. Steffen Waglöhner, Prof. Patrik Johansson, Dr. Dominique Moulin, Prof. James Evans, Prof. Paul Wright (von links nach rechts)
Prof. Xiangwu Zhang, Prof. Stuart Licht, Dr. Steffen Waglöhner, Prof. Patrik Johansson, Dr. Dominique Moulin, Prof. James Evans, Prof. Paul Wright (von links nach rechts)
(BASF SE)

Der Chemiekonzern BASF hat heute die Gewinner des „BASF Energy Contest“ in Ludwigshafen ausgezeichnet. Aus 122 über die Online-Plattform Ninesights eingereichten Bewerbungen hat die Jury aus BASF-Experten und externen Fachleuten die vier besten Ideen ausgewählt, die mit jeweils 100 000 € gefördert werden.

Die prämierten Konzepte wurden vorgeschlagen von den Professoren Patrik Johansson, Department of Applied Physics der Chalmers University of Technology (Schweden), Paul K. Wright und James W. Evans, University of California, Berkeley (USA), Stuart Licht, Department of Chemistry der George Washington University (USA) und Xiangwu Zhang, Department of Textile Engineering der North Carolina State University (USA).

Ziel des Innovationswettbewerbs, der Anfang Februar gestartet wurde, sind kreative Konzepte für die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien. Zukunftsfähige Technologien sollen es ermöglichen, Strom aus dem Netz zu speichern und dort wieder einzuspeisen.

Der Chemiekonzern will gemeinsam mit Wissenschaftlern, Erfindern und Unternehmen effiziente Lösungen finden, mit denen die Langzeit-Speicherung von Energie, etwa durch niedrigere Investitionskosten, auch finanziell rentabel wird. Bei den eingereichten Vorschlägen sollte innovative Chemie eine zentrale Rolle spielen.

Vier kreative Stromspeicherkonzepte

  • Professor Stuart Licht von der George Washington University befasst sich in seinem Projekt mit einem neuen Typ von aufladbaren Batterien der sogenannten „Molten Air Battery“. Dafür wird ein Elektrolyt aus geschmolzenem Salz bei erhöhter Temperatur eingesetzt.
  • Die Gruppe um die Professoren Paul Wright und James Evans von der University of California, Berkeley, beforscht eine neuartige wiederaufladbare Zinkbatterie und hat bereits eine Start-up-Firma für deren Realisierung gegründet.
  • Professor Patrik Johansson von der Chalmers University schlägt den Einsatz des häufigen Aluminiums für eine nachhaltige Batterie-technologie vor, die besonders den Wunsch nach niedrigen Kosten berücksichtigt.
  • Und die Forschungsgruppe um Professor Xiangwu Zhang von der North Carolina State University präsentiert das Konzept einer leistungsfähigen Natrium-Ionen Batterie, für die spezielle Methoden beim Herstellen der Elektroden eingesetzt werden.

Mit dem Ziel, neue Ideen zu finden und Kontakte zu knüpfen, ist der Wettbewerb ein wichtiger Bestandteil des Co-Creation-Programms der BASF anlässlich ihres 150. Jubiläums. Dieses Programm unter dem Namen Creator SpaceTM bietet innovative Formate für den virtuellen und persönlichen Austausch und umfasste außerdem drei hochkarätige Wissenschaftssymposien.

Auf diesen Wegen sollen neue Ideen gesammelt und die Diskussion zu den Themen Energie, Ernährung und städtisches Leben gefördert werden.

Der Chemiekonzern will Menschen und Ideen zusammenbringen, um an Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu arbeiten. Der Innovationswettbewerb zum Thema Energiespeicherung wurde vom Forschungsbereich „Process Research and Chemical Engineering“ koordiniert.

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