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BP-Personalie Wechsel in der Geschäftsführung der BP Raffinerie Gelsenkirchen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Dr. Achim Schempp übernimmt ab August den Vorsitz der Geschäftsführung der BP Raffinerie Gelsenkirchen. Er löst Dr. Klaus Niemann ab, der seit Januar 2014 an der Spitze der zweitgrößten Raffinerie Deutschlands steht und nach seinem Ausscheiden bei BP in Ruhestand geht.

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Achim Schempp ist Diplomingenieur und hält einen Doktortitel in chemischer Verfahrenstechnik.
Achim Schempp ist Diplomingenieur und hält einen Doktortitel in chemischer Verfahrenstechnik.
(Bild: BP)

Gelsenkirchen – Schempp wechselt von Royal Dutch Shell zu BP und leitete zuletzt die Shell Raffinerie in Scotford, eine der größten und modernsten Raffinerien Kanadas. Wie auch der BP-Standort Gelsenkirchen verfügt Scotford über eine integrierte Petrochemieproduktion. Schempp verfügt über eine langjährige und internationale Expertise im Raffinerie- und Petrochemiesektor. Den deutschen Markt kennt er vor allem aus seiner Zeit als stellvertretender Werkleiter der Shell Raffinerie in Köln Wesseling. Auch der Standort Gelsenkirchen ist Schempp nicht unbekannt. In einer früheren Rolle beim Petrochemieunternehmen Sabic war er als Produktionsmanager am Standort Gelsenkirchen-Scholven in direkter Nachbarschaft der BP Raffinerie tätig.

Raffineriegeschäft in Gelsenkirchen

Zum soliden Raffineriegeschäft von BP im vergangenen Jahr lieferte der Petrochemie-Standort Gelsenkirchen einen guten Beitrag. BP ist mit ihren Produkten ein bedeutender Grundstofflieferant für den Chemieverbund in Nordrhein-Westfalen. Die Raffinerie-Auslastung in Gelsenkirchen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Dies zeigt die hohe Expertise von BP als Anlagenbetreiber in einem herausfordernden Umfeld.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 wurde das Ruhr Oel Raffinerie Joint Venture mit Rosneft aufgelöst. BP Europa ist seit 2017 alleiniger Eigentümer des integrierten Raffinerie- und Petrochemiestandortes in Gelsenkirchen. Damit hat BP ihre strategische Position für die Versorgung mit Mineralölprodukten in den Märkten West- und Mitteleuropas gestärkt, da sie auch alleiniger Eigentümer und Betreiber der Raffinerien in Rotterdam und Lingen ist.

Die Investitionen von BP Europa lagen 2016 bei 326 Millionen Euro (davon Deutschland 226 Millionen Euro) und damit auf Vorjahresniveau. Auch im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen Investitionen in einer ähnlichen Größenordnung. In Deutschland ist ein Investitionsschwerpunkt das Raffineriegeschäft, in dem die Anlagen stetig modernisiert und optimiert werden.

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