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Kostengünstigere Alternative
Eine (kostengünstigere) Alternative zur Aseptik kann durchaus auch das so genannte „Enhanced Hygienic Filling“ (EHF) sein, das von verschiedenen Herstellern sowohl für stark saure als auch für schwach saure Getränke propagiert wird, wie Kahlert erklärt: „Kombiniert mit der Blockung von Blasmaschine und Aseptikanlage entkeimt diese Methode den PET-Preform und nicht den Behälter.“
Das spart sowohl Bauteile als auch Sterilisationsmedien und kommt dem Wunsch entgegen, den Sterilisationsprozess von der Flaschenentkeimung so weit wie möglich nach vorne zu verlegen. Mit der Option der Preformsterilisation gestaltet sich die Getränkeabfüllung unter Ultra-Clean-Bedingungen als nochmals kostensenkender und nachhaltiger.
Blockung bevorzugt
Immer häufiger bevorzugen die Abfüller eine mechanisch/elektronische Blockung der Aseptikanlage mit der Blasmaschine. In erster Linie spielen hier mögliche Kosten- und Platzeinsparungen eine Rolle, weil der Lufttransporteur entfällt. Zusätzlich entsteht durch den Verzicht auf diese „Kontaminationsstrecke“ eine höhere mikrobiologische Sicherheit.
Realisiert wird die Verblockung von Blasmaschine und Abfüllanlage durch intelligente Steuerungssysteme, welche im Falle einer Maschinenstörung die fehlende Pufferstrecke zwischen den zwei Maschinen ausgleichen.
Auch das aseptische Abfüllen von stückigen Produkten wird für die Branche immer interessanter.
Bislang werden solche fruchtstückhaltigen Säfte in der Regel heiß gefüllt, zum Teil als ganzes Produkt, zum Teil getrennt in Saft und Fruchtbestandteile. Von Seiten der Fruchtsaftabfüller besteht jedoch die Nachfrage nach einer noch schonenderen, Produktbehandlung durch aseptische Verfahrensweisen. Die separate Verarbeitung von Fruchtstücken in Fruchtsäften setzt sich derzeit schwerpunktmäßig im asiatischen Bereich stark durch.
Wärme rückgewinnen und Geld sparen
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