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Analysenmesstechnik Vom Labor bis in den Prozess bei Dow in Schkopau

| Autor / Redakteur: Alina Moritz / Wolfgang Ernhofer

Analysenmesstechnik wird immer wichtiger, um Prozesse automatisiert überwachen und steuern zu können. Dow hat an seinen ostdeutschen Produktionsstandorten moderne Transmitter im Einsatz. Diese übermitteln Leitfähigkeit sowie pH-Wert und leisten einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Überwachung der Prozesse. Verlängerte Standzeiten der Sensoren sorgen für zusätzliche Einsparungen.

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Analysenmesstechnik in Schkopau: Überwachung der Leitfähigkeit und des pH-Wertes von Kondensatwasser.
Analysenmesstechnik in Schkopau: Überwachung der Leitfähigkeit und des pH-Wertes von Kondensatwasser.
(Bild: Dow/H.Fechner)

Analysemesstechnik und die Umsetzung von Lösungen in der Analyse fordern ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und betrieblicher Sicherheit. Es gilt, von der Planung über die Messstelle bis hin zur Instandhaltung der Anlage die geeigneten Applikations- und Kommunikationstools zu finden. Die Analyseplattform von Endress+Hauser ist mit den jeweils passenden Messumformern für den entsprechenden Analysebedarf optimal abgestimmt. Der eigens entwickelte – aber offene – Analysestandard Memosens wird nahezu allen Anforderungen in der analytischen Messtechnik gerecht.

Deshalb hat sich auch Dow in seinen Werken Schkopau und Böhlen für den großflächigen Einsatz der Memosens Analysegeräte entschieden. Seit der Markteinführung im Jahr 2008 sind inzwischen mehr als 100 der Transmitter CM42 und CM442 dort im Einsatz. Ein wichtiger Einsatzbereich: pH-Messungen und Messungen der Leitfähigkeit – so zum Beispiel in der Deionatanlage in Schkopau.

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„Uns hat die deutlich verlängerte Standzeit der Elektroden überzeugt, die sich schon nach den ersten Tests abzeichnete,“ sagt Steffen Bach, Senior Analytical Specialist bei Dow in Schkopau. „Hohe Zuverlässigkeit, wenig Wartungsaufwand und leichte Kalibrierung ergeben in der Summe ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Entwicklung zur Analyseplattform

Induktiv, photometrisch, amperometrisch oder potentiometrisch – in der Vergangenheit hatte jedes analytische Messverfahren seinen eigenen Transmitter. Individuell waren auch die eigene Messwertverarbeitung sowie eine spezifische Handhabung. Das Ein-Parameter-Konzept beruht auf dem Prinzip „Ein Kanal für einen Parameter“. Dieser Grundgedanke ist auch bei der Einführung der Analyseplattform wieder aufgegriffen worden, jedoch mit den für die Plattform essentiellen Erweiterungen. So sind an jeder Messstelle gleiche Module gegeben. Die Sensoren und Messparameter sind frei wählbar; zusätzliche Eingänge und Kommunikation mit anderen Systemen lassen sich leicht nachrüsten.

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