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Neue Namur-Empfehlung Via Ethernet auf der Feldebene kommunizieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Namur hat eine neue Empfehlung herausgegeben. In der NE 168 werden Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Feldebene beschrieben. Das Arbeitsblatt kann bei der Geschäftsstelle der Interessengemeinschaft bezogen werden.

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Die NE 168 „Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Feldebene“ ist ab sofort erhältlich.
Die NE 168 „Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Feldebene“ ist ab sofort erhältlich.
(Bild: Namur )

Leverkusen – Die NE 168 beschreibt die Anforderungen an ein Ethernet-basiertes Kommunikationssystem für die Feldebene der Prozessindustrie. Sie bezieht sich auf alle Aspekte eines Ethernet-basierten Kommunikationssystems (Bit-Übertragungsschicht, Protokoll ...) sowie auf alle Komponenten und Geräte, die Teil eines solchen Systems sind (PLS, SIS, Feldgeräte etc.).

Der Schwerpunkt liegt auf den klassischen Feldgeräten der Prozessindustrie. Dazu gehören analoge Signale (Druck, Temperatur, Füllstand, Durchfluss, Regelventil-Sollwerte) sowie binäre Signale (Kontakte, Endschalter, Magnetventile etc.). Bisherige Erfahrungen mit bestehenden Feldbussystemen sowie zukünftig erforderliche Eigenschaften sind Basis für ein solches System.

Die NE fordert Hersteller dazu auf, ein einfach anzuwendendes Ethernet-Kommunikationssystem für die Prozessindustrie zu entwickeln. Ziel der NE ist es, eine reibungslose Implementierung zu ermöglichen, indem Probleme vermieden werden, die Endanwender mit bestehenden Feldbussystemen haben. Die Erfüllung dieser Mindestanforderungen ist wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz durch die Prozessindustrie.

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