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Elektrische Stellantriebe/Ventile Ventile unter Strom: E-Antriebe sind nicht nur beim Auto gefragt

Redakteur: Dominik Stephan

Elektrische Ventilantriebe sind im Trend: Kosteneffizient, präzise regelbar und direkt im Ansteuerverhalten nutzen mehr und mehr Branchen die Vorteile der Elektromotoren gegenüber pneumatischen oder hydraulischen Antrieben.

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Gemü setzt in Sachen Ventilantrieb verstärkt auf Elektrik.
Gemü setzt in Sachen Ventilantrieb verstärkt auf Elektrik.
(Bild: Gemü)

Zumindest Ventilhersteller Gemü glaubt, dass der Trend zum E-Antrieb auch vor dem Ventil nicht haltmacht: In Zukunft würden immer häufiger statt druckluftgesteuerten Ventile durch elektrische ersetzt. Im Zuge dessen bauen die Ingelfinger mit der Einführung der Typen Esylite, Esystep und Esydrive Ventile ihre Auswahl an elektromotorisch betätigten Ventilen weiter aus.

Das R629 Esylite ist als preiswertes Membranventil aus Kunststoff für einfache und kostensensitive Anwendungen gedacht: Es soll eine wirtschaftliche Alternative zu Magnetventilen aus Kunststoff bzw. zu elektromotorisch betätigten Kunststoff-Kugelhähnen darstellen.

Die Esystep Ventile sind für Standard Auf-/Zu- und einfache Regelanwendungen konzipiert. Beim Ventilantrieb handelt es sich dabei um einen kompakten Spindelantrieb mit Schrittmotor. Über die Schnittstelle im Gehäusedeckel kann das Ventil mit zusätzlichem Zubehör wie beispielsweise diverse Stellungsrückmelder oder Weggeber um zusätzliche Funktionen erweitert werden. Die Ventile sind in Geradsitz-, Schrägsitz- und Membranventilausführung aus Metall und Kunststoff erhältlich, aber auch die Adaption auf M-Block Ventile ist möglich.

So wird da Ventil smart

Für variable und komplexe Auf-/Zu- und Regelanwendungen in Verbindung mit hohen Anforderungen an Leistung und Lebensdauer stehen die Esydrive-Ventile zur Verfügung. Der Ventilantrieb basiert auf dem Hohlwellenprinzip. Sowohl die Ethernet-basierende Esy-Web Schnittstelle in Verbindung mit einem integrierten Webserver als auch die Kommunikationsschnittstelle Modbus-TCP ermöglichen den Datenaustausch von Parametrier- und Diagnosedaten sowie eine Vernetzung mehrerer Geräte. Falls nötig kann der Anwender zusätzlich noch viele integrierte Funktionen wie zum Beispiel Hubbegrenzungen und Geschwindigkeitseinstellungen nutzen.

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