Forscher arbeiten daran, Ammoniak effizient für die Energiespeicherung einsetzen zu können. (gemeinfrei)
Energiespeicher

Ammoniak als Kraftstoff – aber ohne den lästigen Geruch

Ammoniak ist nicht nur ein wichtiger Dünge- und Arzneimittel-Baustein. Es ist auch ein gutes Speichermolekül für Wasserstoff, welches etwa in Brennstoffzellen für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Für das Zersetzen von Ammoniak zu Wasserstoff und Stickstoff existieren zwar Katalysatoren, doch schon kleinste Mengen Ammoniak verursachen einen penetranten Geruch, sodass oft zusätzliche Katalysatoren im Abgasstrom notwendig sind. Wissenschaftler des KIT wollen nun zusammen mit Partnern in Russland diese Umwandlungskette von Ammoniak zu Wasserstoff verbessern.

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 (© phonix_a - Fotolia)
Störfälle, Chemieunfälle und Brände

Von Verschleiß bis zu Management–Versagen: Anlagenstörfälle unter der Lupe

Explosionen, Verpuffungen, Stofffreisetzung. Chemieunfälle sind ein Albtraum für Betreiber, Personal und Ersthelfer. Aber wie kommt es zum Schlimmsten? –  PROCESS untersucht typische Unfälle in Raffinerien und Chemieanlagen. Was ist passiert, was sind die Ursachen und wie kann man sich gegen solche Ereignisse wappnen? Wir werfen einen Blick auf die größten Schadensereignisse des vergangenen Jahres in Deutschland.

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Blick auf die großtechnische Ecoloop Pilotanlage. Diese Schachtofenanlage ist darauf ausgelegt, pro Jahr bis zu 50.000 t Altkunststoffe zu verwerten. (Bild: Ecoloop)
Vergasungsverfahren

Synthesegas aus Kunststoffabfällen

Ein neu entwickeltes Vergasungsverfahren von Ecoloop verwertet Altkunststoffe, kohlenstoffhaltige Sortierreste und Schreddermaterial der Automobilindustrie. Es kann auch chlorhaltige Kunststoffströme mit PVC-Anteilen umweltfreundlich verarbeiten. Ohne Rauchgasemissionen entsteht ein gereinigtes Synthesegas. Das im Schachtofen erzeugte Gas kann wertvolle Primärenergieträger wie Erdgas in Hochtemperaturprozessen ersetzen oder auch zur Stromerzeugung in Gasmotoren eingesetzt werden.

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Die EU fördert ein Projekt zur umweltfreundlichen Gewinnung von Energieträgern. (Bild: Takeda)
Gewinnung von Wasserstoff und Methan

Forscher entwickeln Eisen-Katalysator zur Energieträger-Produktion

Mit einem Consolidator Grant in Höhe von annähernd zwei Millionen Euro finanziert der Europäische Forschungsrat (ERC) ein neues Projekt an der Universität Regensburg. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Axel Jacobi von Wangelin will umweltfreundliche Eisen-Katalysatoren entwickeln, die künftig für die Gewinnung wichtiger Energieträger wie Methan oder Wasserstoff genutzt werden können.

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