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Wasserstoffproduktion Asahi Kasei baut 10-MW-Wasserelektrolyseanlage in Japan

Redakteur: Alexander Stark

Toshiba Energy Systems & Solutions hat Asahi Kasei und seine Tochtergesellschaft Asahi Kasei Engineering mit dem Bau eine alkalischen Wasserelektrolyseanlage in der Größenordnung von 10 MW beauftragt. Die Anlage wird im Fukushima Hydrogen Research Field in Namie, Futaba, Fukushima, Japan, errichtet.

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Die alkalische Wasserelektrolyseanlage wird im Fukushima Hydrogen Research Field in Namie, Futaba, Fukushima, Japan, errichtet.
Die alkalische Wasserelektrolyseanlage wird im Fukushima Hydrogen Research Field in Namie, Futaba, Fukushima, Japan, errichtet.
(Bild: FH2R)

Düsseldorf – Bei der Anlage handelt es sich dem Unternehmen zufolge um die weltweit größte alkalische Wasserelektrolyseanlage. Das System wurde auf der Grundlage der Chlor-Alkali-Elektrolyse-Technologie des Auftragnehmers entwickelt und mit Unterstützung der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (Nedo) durchgeführt. Die Anlage biete eine hohe Energieeffizienz und Anpassungsfähigkeit bei schwankendem Energiezufluss, so das Unternehmen.

Toshiba Energy Systems & Solutions wurde von Nedo mit der Umsetzung des technologischen Entwicklungsprojekts Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in Namie beauftragt. Mit Integration einer großen Solarstromanlage soll die Elektrolyseanlage ein Kernstück des Fukushima-Wasserstoff-Forschungsfeldes bilden, das im Herbst 2019 den Testbetrieb aufnehmen und im Sommer 2020 in Betrieb gehen soll.

Das alkalische Wasserelektrolyse-System von Asahi Kasei ist ein Beispiel für die "Power-to-Gas"-Technologie zur Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Wasserstoff. Dieser soll unter anderem, als Ersatz für fossile Brennstoffe im Verkehrswesen und in der Industrie dienen. Mit dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft erwartet der Anlagenbauer ein deutliches Wachstum am Markt.

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