Weltweit erste integrierte Power-to-Liquid (PtL) Versuchsanlage zur Synthese von Kraftstoffen aus dem Kohlendioxid der Luft.  (Patrick Langer, KIT)
Kopernikus-Projekt P2X

Versuchsanlage im Containermaßstab stellt Kraftstoffe aus Kohlendioxid und Ökostrom her

Das Dilemma der Energiewende ist, dass Wind und Sonne uns zwar mit ausreichend Energie versorgen würden, aber nicht immer zur richtigen Zeit. Zudem brauchen wichtige Verkehrssegmente wie Flug- oder Schwerlastverkehr auch langfristig Kraftstoffe mit einer hohen Energiedichte. Daher liege es nahe, den bisher ungenutzten Ökostrom in chemischen Energieträgern zu speichern. Diesem Ziel ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit seinen Partnern nun näher gekommen.

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Bestehende Power-to-Gas-Anlage am Laufwasserkraftwerk Wyhlen am Hochrhein (Energiedienst/Folk)
Förderung der Wasserstofftechnologie

Altmaier gibt Gewinner im Ideenwettbewerb ‚Reallabore der Energiewende‘ bekannt

Am 18. Juli 2019 hat Minister Peter Altmaier die Gewinner der ersten Ausschreibungsrunde bekannt gegeben. Insgesamt prämiert das Bundeswirtschaftsministerium bundesweit 20 Konsortien, die Reallabore planen. Diese ausgewählten Sieger des Ideenwettbewerbs können in den kommenden Wochen und Monaten ihre Anträge für Fördermittel stellen. In die engere Auswahl kam neben dem Großelektrolyseur Leuna auch das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

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Ob Verdampfung, Sublimation, Rektifikation, Filtration, Trocknung oder Förderung: All diese Verfahrensschritte chemischer Prozesse werden durch Vakuum beschleunigt oder überhaupt erst möglich gemacht. Die Faszination für das Vakuum und seine Möglichkeiten wird bei Pfeiffer Vacuum seit mehr als 125 Jahren gelebt. Auch für Industrie 4.0 ist man bestens gerüstet. (© Sean Pavone 2013/Pfeiffer Vacuum; © Kalyakan - stock.adobe.com [M]-Grimm)
Meilensteine Vakuumtechnik

Ohne das Nichts läuft nichts! Warum Vakuum nicht gleich Vakuum ist

Es ist zwar nur ein Nichts, aber das hat es in sich! – Denn ohne Vakuum wären viele alltägliche Dinge nicht möglich, seien es Brillen, Smartphones, Medikamente oder länger haltbare Lebensmittel. Pfeiffer Vacuum ist seit mehr als 125 Jahren ein Synonym für hochwertige Vakuumtechnik. Dabei ist es nicht die Technik an sich, die das Unternehmen auszeichnet, sondern vor allem das Gespür für die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Branchen.

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Kohlendioxid (rot-schwarz) und Wasserstoff (grau) reagieren auf Kupfer-Palladium Oberflächen katalytisch zum Technologiematerial Graphen (schwarz). (E. Moreno-Pineda, KIT)
Direkte Synthese

Forschern gelingt Herstellung von Graphen aus Kohlendioxid

Das Treibhausgas Kohlendioxid kann auch ein nützlicher Ausgangsstoff für chemische Reaktionen sein. Über eine solche ungewöhnliche Einsatzmöglichkeit berichtet nun eine Arbeitsgruppe des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Fachzeitschrift Chem Sus Chem. Sie nutzt Kohlendioxid als Ausgangsstoff, um das derzeit sehr intensiv untersuchte Technologiematerial Graphen herzustellen.

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In dieser abgeschirmten Zelle testet Abdelilah El Arrassi die Nanopartikel in elektrochemischen Experimenten. (RUB, Kramer)
Wasserstoffelektrolyse

Effiziente Katalyse auch ohne teure Edelmetalle

Edelmetalle sind oft effiziente Katalysatoren. Aber sie sind teuer und selten. Wie effizient edelmetallfreie Alternativen sind, ist bislang jedoch schwer zu bestimmen. Mithilfe elektrochemischer Analysen einzelner Partikel ist es Forscherinnen und Forschern von der Ruhr Universität Bochum nun gelungen, die Aktivität und den Stoffumsatz von Nanokatalysatoren aus Cobalt-Eisenoxid zu bestimmen – und zwar ohne Bindemittel.

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