Symbolische Grafik FlexCycle-Projekt  (Bild: FlexCycle)
Kreislaufwirtschaft für flexible Materialien

Europäisches Recycling-Projekt setzt auf KI und Robotik

Das automatisierte Recycling von flexiblen Materialien wie Textilien, Kabeln und Brennstoffzellenmembranen aus Batterien stellt die moderne Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen. Das neue europäische Forschungsprojekt „FlexCycle“ setzt auf die Entwicklung innovativer Robotik- und KI-Lösungen. Mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro und zwölf Partnern aus sechs Ländern verfolgt das Projekt das Ziel, Recyclingprozesse für die Wiederverwertung flexibler Materialien industrietauglich zu machen.

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Simon Stadtmüller, Product Owner bei Gemü, erklärt beim Workshop den Weg des Unternehmens zum Digitalen Produktpass – bereits 2015 hat CEO Gert Müller das Thema mit der internen Digitalisierung angestoßen. (Bild: Dennis Scherr)
Vom QR-Code zur Kreislaufwirtschaft

Digitaler Produktpass: So wird die bürokratische Hürde zum Wettbewerbsvorteil für KMUs

Was wäre, wenn jedes Ventil, jede Pumpe und jeder Sensor über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine digitale Identität besäße? Was eher nach Industrie 4.0-Fantasie klingt, wird durch die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) zur gesetzlichen Pflicht. Ein Praxis-Workshop beim Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik Gemü zeigt, dass der digitale Produktpass (DPP) weit mehr ist als nur ein virtuelles Typenschild.

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Anbieter zum Thema

In Stahlmodulbauweise entsteht ein zweigeschossiges Produktionsgebäude: 833 Quadratmeter Laborfläche und 630 Quadratmeter für eine Technikzentrale im ersten Obergeschoss. (Bild: Roche)
Sequencing by Expansion (SBX)

Science-Fiction trifft Realität: Wie Roche mit SBX die Nanoporen-Sequenzierung neu denkt

Ein komplettes menschliches Genom in nur vier Stunden bestimmen – was vor wenigen Jahren noch wie Science-Fiction klang, entwickelt Roche mit der SBX-Technologie heute zur industriellen Realität. PROCESS hat mit Dr. Roland Thiele (Leiter Chemieproduktion) und Dr. Dieter Heindl (Leiter Chemical Rare Reagents) über den Baufortschritt eines neuen Laborgebäudes für die SBX-Technologie, die Herausforderungen bei der chemischen Produktion der benötigten Einsatzstoffe und die Rolle von Roche in Penzberg als Innovationsstandort gesprochen.

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Shoubhik Das, Dr. Yuman Qin und Dr. Peng Ren. (Source: Universität Bayreuth)
Oxidationsreaktion

Neuer Weg für eine sichere und nachhaltige Synthesechemie

Für die chemische Industrie sind Oxidationsreaktionen unverzichtbar, gehören allerdings aus Sicht der Prozesssicherheit zu den anspruchsvollsten Umwandlungen. Ein Forschungsteam der Universität Bayreuth hat in Zusammenarbeit mit internationalen Forschenden nun einen grundlegend neuen Ansatz für die Oxidationsreaktion vorgestellt, in dem Kohlendioxid als Sauerstoffquelle für die chemische Synthese verwendet wird.

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Bildergalerien

Generationswechsel bei Endress+Hauser: Steven Endress soll im April 2026 Matthias Altendorf als Verwaltungsratspräsident ablösen; auch im Familienrat und Verwaltungsrat übernimmt die nächste Generation mehr Verantwortung. (Bild: Endress+Hauser)
Personalmeldungen

Management-Updates aus der Prozessindustrie

Huber Kältemaschinenbau, Endress+Hauser, Shell, BASF, Rentschler Biopharma, Merck und weitere Unternehmen aus der Prozessindustrie melden Veränderungen an ihrer Spitze. Ein Botschafter Finnlands wird Senior Vice President bei Neste und Novo Nordisk ernennt eine neue Arbeitnehmervertreterin. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen zusammen.

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Gleich geht's los. Ein spannendes Gespräch über die Frage „Wie digital ist die Prozessindustrie?“ startet. (Bild: PROCESS)
Let´s talk PROCESS

Warum Datensilos gar nicht das Problem sind, sondern das Silodenken

Trotz vielversprechender Konzepte und zahlreicher Leuchtturmprojekte: Der digitale Reifegrad in der Prozessindustrie lässt auch nach Jahren noch zu wünschen übrig. Grund genug in der neuesten Episode des Podcasts „Let's Talk PROCESS“ mit einem zu sprechen, der die Branche kennt, wie nur wenige. Nach 35 Jahren ist Helmut Schuller, Geschäftsführer von Schuller & Company, überzeugt davon: Digitalisierung beginnt im Kopf und das Denken in Silos ist das größte Hindernis.

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