Pneumatische Förderung

Staubfrei fördern?! Neues Förderverfahren senkt Energieverbrauch und Staubentwicklung

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Energie einsparen

In jeder pneumatischen Förderung hat man eine Druckdifferenz zwischen Produktaufgabe und Produktabgabe zu überwinden. Der gesamte Druckverlust entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel von Reibung an der Rohrleitung, in Bögen sowie innerhalb des Granulats, aber auch der Gasgeschwindigkeit sowie dem Verhältnis von Granulatmassenstrom zu Gasmassenstrom.

Die Eigenheit des neuen Förderverfahrens, die innere sowie die Wand­reibung des geförderten Granulats stark zu reduzieren, ermöglicht, den Granulatstrom langsamer durch die Rohrleitung zu bewegen bei gleichzeitig reduziertem Druckverlust. Die Bereitstellung des Fördergases erfolgt durch einen Druckerzeuger, welcher der größte Energieverbraucher einer pneumatischen Förderanlage ist. In den bisher realisierten Anlagen konnte der Druckverlust und damit die Energieaufnahme um Werte zwischen 17 und 35 % reduziert werden, was entsprechende Energiekostenreduktionen bedeutet.

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Event-Tipp der Redaktion Das 12. Schüttgut-Forum findet auch 2018 wieder im Rahmen der Förderprozess-Foren statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Programm, Erfahrungsaustausch und Rahmen des Forums sind top, wie uns Teilnehmer dieser Nutzwertveranstaltung bestätigen. Unsere Bildergalerien zum letztjährigen Event zeigen Impressionen der Veranstaltung sowie die Referenten des Schüttgut-Forums.

Der niedrigere Druckverlust der neuen Fördertechnik kann umgekehrt auch für eine Durchsatzerhöhung genutzt werden. Dann bleibt der Druckverlust der Anlage auf dem vorherigen Niveau, jedoch ist der Durchsatz höher. Typischerweise ist eine Leistungssteigerung nur mit einem hohen Aufwand für den Umbau der gesamten Förderanlage zu erreichen, da bisher stets eine Erhöhung der Luftmenge nötig war und damit die gesamte Ausrüstung des Förderstrangs betroffen war. Mit Coperions neuer Fördertechnik Fluidlift Ecoblue kann nun mit begrenztem Aufwand für den Umbau der Förderanlage eine signifikante Durchsatzsteigerung erreicht werden.

* Der Autor ist Leiter Produktmanagement bei Coperion, Weingarten.

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