Infraserv Höchst

Stabwechsel in der Geschäftsführung der Infraserv Höchst

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Kritik an Rahmenbedingungen in Deutschland

Ein Einbruch gab es auch bei den externen Gesellschaften. Der Umsatz an den Standorten Monheim und Griesheim ist um fast 15 Prozent eingebrochen, wobei, laut Vormann, Griesheim die wesentliche Ursache für den Umsatzrückgang gewesen sei.

Die beiden Geschäftsführer werten die an sich gute Geschäftsentwicklung auch als ein Erfolg des Effizienzprojekts „Perspektive 2015+“, mit dessen Hilfe in drei Jahren 75 Millionen Euro eingespart werden sollen. Man sei bei der Umsetzung dieses Projektes voll im Plan, erklärte Mohr.

Nicht unerwartet am die Kritik an der Energiepolitik. Die einseitige Subventionierung des Stroms aus erneuerbaren Energien wirke sich auf den Strommarkt aus – so könnten derzeit beispielsweise hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen nicht wirtschaftlich betrieben werden, sagte Mohr.

Kritisch betrachten beide auch die Verkehrpolitik mit Blick auf den Sanierungsstau von Straßen und Brücken. An die Bildungspolitiker richten die Infraserv-Geschäftsführer den Appell, die Duale Ausbildung als zentralen Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten und dem Trend der Akademisierung entgegen zu treten. Die Lerninhalte müssten besser auf die beruflichen Anforderungen abgestimmt werden, und vor allem sei es erforderlich, Jugendliche stärker als bisher für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern.

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