Seitenkanalpumpe Spezialpumpe für die sichere Förderung von Ammoniak

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Kleine Medienmengen bei hohen Differenz-Drücken fördern ist die Kernkompetenz der Seitenkanalpumpen von Sero Pump Systems. Die Produktreihe Sema-S bietet dabei eine Variante, die auf die Förderung von Ammoniak spezialisiert ist

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Die selbstansaugende Seitenkanalpumpe Sema wird zur sicheren und effizienten Förderung von Ammoniak eingesetzt.
Die selbstansaugende Seitenkanalpumpe Sema wird zur sicheren und effizienten Förderung von Ammoniak eingesetzt.
(Bild: Sero Pump Systems)

Die selbstansaugende Seitenkanalpumpe Sema-S gewinnt nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit der Brennstoffzellen-Technologie, in der Ammoniak als Transportmittel für Wasserstoff im Gespräch ist, eine neue prozesstechnische Bedeutung – denn sie ist in der Lage, Medienvolumina von 0,3 bis 42 m³/h bei einem Nenndruck bis 40 bar sicher zu fördern. Der modulare Aufbau ermöglicht eine optimale Anpassung der Förderdaten.

Beim Fördermedium Ammoniak überzeugt die in Edelstahl oder Sphäroguss ausgeführte Pumpe durch hohe Leckagesicherheit, so der Hersteller: Die berührungslose Drehmomentübertragung vom Motor über eine Permanentmagnet-Kupplung auf die Pumpenwelle ermöglicht die vollkommene Abdichtung des Produktraums hin zur umgebenden Atmosphäre. Dies gewährleistet – in Verbindung mit dem korrosionsbeständigen Dichtungssystem – einen leckagefreien Förderprozess. Bedien- oder Servicepersonal oder Personen im Umfeld sind so vor einer Exposition von Ammoniak geschützt.

Der extrem niedrige NPSH-Wert von 0,35 m (konstruktiv realisiert durch ein zusätzliches NPSH-Laufrad) ermöglicht sehr geringe Zulaufhöhen von wenigen Zentimetern Zulauf beispielsweise neben oder über einem Tank, bei beengten Platzverhältnissen oder vorgegebenen Prozessanschlüssen.

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