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Kraftwerksneubau Solvay erhält grünes Licht für Bau von Holzkessel zur Stromerzeugung in Rheinberg

| Redakteur: Alexander Stark

Das Solvay-Werk in Rheinberg möchte mit einem Großprojekt das Kraftwerk modernisieren und den Ausstoß von CO2 damit um rund 25 % senken. Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen den Neubau eines Kraftwerk-Kessels zur Prozessdampf- und Stromerzeugung mit Altholz als Rohstoff. Die Genehmigung für den Bau des Holzkessels durch die Bezirksregierung liegt nun vor.

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Das Woodpower-Projekt in Rheinberg soll die Nutzung fossiler Brennstoffe an diesem Solvay-Standort um 25 % reduzieren.
Das Woodpower-Projekt in Rheinberg soll die Nutzung fossiler Brennstoffe an diesem Solvay-Standort um 25 % reduzieren.
(Bild: Solvay )

Rheinberg – Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Solvay-Werk in Rheinberg den vorzeitigen Baubeginn zur Errichtung des Holzkessels für sein Projekt Woodpower genehmigt. Bereits im August hatte das Unternehmen mit Erlaubnis der Bezirksregierung mit den vorbereitenden Bauarbeiten beginnen dürfen. Der Holzkessel ist das Herzstück in der Modernisierung des Industriekraftwerkes.

Auf der Baustelle an der Xantener Straße geht es mittlerweile sichtbar voran: Nach den vorbereitenden Erdarbeiten und dem Setzen der Fundamente ist in den letzten Tagen der Treppenturm in die Höhe gewachsen - auf insgesamt 42 Meter. Auch das erste Silo nimmt Formen an; es hat einen Durchmesser von 18 Metern. In den Silos werden später die fertigen Holzhackschnitzel bevorratet. Auf der Baustelle sind derzeit rund 35 zusätzliche Partnerfirmenmitarbeiter aktiv.

Mitte 2021 soll die Modernisierung des Industriekraftwerkes abgeschlossen sein.

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