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Turbo für die Supply Chain

So klappt der Produkt-Launch sicher

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Mathias Felber, Vice President Business Europe bei Faller: Launch-Prozesse durch Standardisierung verkürzen
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Mathias Felber, Vice President Business Europe bei Faller: Launch-Prozesse durch Standardisierung verkürzen (Bild: Faller)

Eine Arzneimitteleinführung kostet viele schlaflose Nächte. Eine funktionierende Supply Chain ist dann Gold wert. Mit dem Launch-Konzept der Firma August Faller profitieren alle Beteiligten von einem standardisierten, kalkulierbaren und geregelten Prozess, der die Lieferzeiten für Standardpackmittel auf drei bis fünf Tage reduziert.

Der Marktstart neuer Medikamente ist ein komplexes Unterfangen. Setzt ein Unternehmen den Launch-Prozess in den Sand und floppt ein neues Arzneimittel, kostet das viel Geld.

Dass dieses Szenario häufiger vorkommt, als den Marktstrategen lieb ist, zeigt eine Studie der internationalen Managementberatung Bain & Company: In den vergangenen acht Jahren hat sich fast die Hälfte aller neu eingeführten Arzneimittel schlechter entwickelt als von Branchenexperten prognostiziert. Ein Viertel der Produktpremieren erwirtschaften den Untersuchungen zufolge sogar nicht einmal die Hälfte des von Analysten erhofften Umsatzes.

Beim Produkt-Launch muss es schnell gehen

Ein entscheidender Faktor beim Produkt-Launch ist das „Time-to-market“. „Schnell muss es gehen“, erklärt Mathias Felber, Vice President Business Europe bei Faller. Ganz gleich, ob es sich um neue Medikamente handelt oder um bestehende, die in neuen Ländern auf den Markt kommen sollen.

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Einen Launch-Prozess durchlaufen auch Generika, die nach Ablauf des Patentes frei auf dem Markt vertrieben werden können. Deshalb ist das Wettrennen unter den Generikaanbietern vor allem bei OTC-Präparaten besonders scharf. „Wer seine Produkte als erster in die Apotheken bringt, verkauft am meisten“, betont Felber.

Laut der Bain & Company-Studie entscheidet sich im ersten halben Jahr, ob das Medikament ein Erfolg oder ein Ladenhüter wird.

Für den Packmittelhersteller bedeutet das: Umverpackung, Beipackzettel, Etiketten – alles muss innerhalb weniger Tage zur Auslieferung bereit stehen.

Beim Launch darf die Kette nicht reißen

Das ist ein Kraftakt für alle Beteiligten. Packmittelspezialist Faller hat daher ein Konzept entwickelt, das die Komplexität des Launch-­Prozesses verringert und dem Kunden Arbeit abnimmt. Auf drei bis fünf Tage reduziert der standardisierte Prozess die Lieferzeiten bei Standardpackmittel, auf sechs bis acht Tage für komplexere Packmittel wie beispielsweise Faltschachteln mit integrierter Packungsbeilage.

Ein ein echter Mehrwert für das Pharmaunternehmen, denn die Beschaffung der Verpackung ist nur ein Puzzlestück in dem komplizierten Launch-Prozess, in dem Marketing, Logistik, Belieferung der Großhändler und vieles mehr reibungslos ineinander greifen muss.

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