Chargenmischer

So gelingen optimale Mischergebnisse dank richtiger Auslegung

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Mischertrommel und alle im Mischraum befindlichen Werkzeuge sollten möglichst keine Toträume aufweisen – Nischen, in denen sich Produkt festsetzen kann und das auch nach mehrfacher gründlicher Reinigung weiter dort anhaftet sind, Brutstätten für Keime. Im produktberührenden Teil des Mischers wie die Mischtrommel müssen daher sämtliche Verbindungen einzelner Komponenten gerundet, Schweißverbindungen müssen sauber geglättet und riss- bzw. spaltfrei sein.

In vielen Anlagen müssen die Mischer mehrmals täglich gereinigt werden, da z. B. öfter die Rezepturen wechseln. Hier sind Mischermodelle von Vorteil, die einen schnellen und großzügigen Zugang zur Mischtrommel und den Werkzeugen bieten. Alle innenliegenden Teile sollten bequem erreichbar und schnell zu reinigen sein, sodass unnötige Stillstandszeiten vermieden werden – ein wichtiger Faktor, da in manchen Einsatzfällen die Mischzeit pro Charge kürzer ist als die Dauer der Reinigung nach der Entleerung des Mischers.

Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein

Seit Inkrafttreten der EU-Richtlinie 1935/2004 sind Produzenten von Nahrungsmitteln in der Pflicht, die Rückverfolgbarkeit des Entstehungsprozesses von Produkten bis zu ihrem Ursprung sicherzustellen. Um im Falle einer Produktkontamination schnell die Ursache zu ermitteln zu können, müssen die Hersteller jederzeit nachvollziehen können, mit welchen Rohwarenchargen bzw. Inhaltsstoffen ein bestimmtes Produkt hergestellt wurde, und welche Anlagenteile bzw. Produktionsmaschinen das Produkt durchlaufen hat.

Moderne Chargenmischer sind leistungsstarke, vielseitig einsetzbare Mischsysteme, die darauf ausgelegt sind, optimale Mischergebnisse in nahezu allen Mischaufgaben zu liefern. Mithilfe verschiedener Mischwerkzeuge wie Pflugschare, Mischschaufeln, Bandwendeln oder auch Messerköpfe können mit demselben Mischer die unterschiedlichsten Zusammensetzungen und Verfahren abgebildet werden. Ausgangspunkt bei der Bestimmung des optimalen Mischprozesses ist dabei das Mischgut bzw. die Charakteristika der einzelnen Ausgangsstoffe und deren Mischverhalten.

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