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Vorgefertigte Netzstationen

Siemens liefert mulit-modulare E-House-Lösung an ungarischen Chemiekomplex

| Redakteur: Alexander Stark

Siemens hat von Thyssenkrupp Industrial Solutions einen seiner größten Einzelaufträge für E-Houses erhalten. Sieben modulare Unterwerke sollen die Stromversorgung eines neuen Chemiekomplexes der MOL Group in Ungarn sicherstellen.

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E-Houses sind kundenspezifisch vorgefertigte und vorgeprüfte modulare Netzstationen. Sieben dieser E-Houses werden die Stromversorgung eines neuen Chemiekomplexes im Norden Ungarns sicherstellen.
E-Houses sind kundenspezifisch vorgefertigte und vorgeprüfte modulare Netzstationen. Sieben dieser E-Houses werden die Stromversorgung eines neuen Chemiekomplexes im Norden Ungarns sicherstellen.
(Bild: Siemens )

Erlangen – Die E-Houses werden nordöstlich von Budapest in Tiszaújváros installiert. Hier errichtet Thyssenkrupp in der Nähe von bereits bestehenden Industrieanlagen einen petrochemischen Komplex mit einer Fläche von rund 400.000 Quadratmetern. Die Anlage soll 2021 in Betrieb gehen und Zwischenprodukte für verschiedene Industriebranchen in Mittel- und Osteuropa produzieren.

Der Lieferumfang von Siemens umfasst sieben multi-modulare E-Houses mit insgesamt 90 Einzelmodulen. Diese sind hauptsächlich mit Mittel- und Niederspannungssystemen sowie einem Scada-System (Supervisory Control and Data Acquisition) ausgestattet. Die E-Houses werden auch mit ausgewählten Gebäudetechnologien konstruiert. Eine Feuerlöschanlage soll zum Beispiel die Sicherheit von Personen und den elektrischen Anlagen gewährleisten.

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Als EPC- und Technologiepartner des Kunden MOL soll der deutsche Technologiekonzern jeden Aspekt der Projektabwicklung abwickeln. Mit vorgefertigten und vorgeprüften Lösungen wie den E-Houses können die Vor-Ort-Arbeiten für Anlagen dieser Art auf ein Minimum reduzieren, so Sami Pelkonen, CEO des Geschäftsbereichs Electrolysis & Polymers Technologies bei thyssenkrupp Industrial Solutions.

Die E-House-Module werden vor der Auslieferung, die bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll, im Werk gebaut, ausgerüstet und vorgeprüft. Durch den hohen Vorfertigungsgrad können die erforderlichen Ressourcen – Zeit und Geld – reduziert werden. Im Vergleich zu konventionellen Baumaßnahmen ermöglicht diese Plug-and-Play-Lösung laut Anbieter weniger Arbeiten vor Ort, reduziert das Risiko von Bauverzögerungen und minimiert etwaige Koordinierungsprobleme mit anderen Aktivitäten. Die Vorprüfung soll ein hohes Maß an Qualität und Zuverlässigkeit gewährleisten.

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