Prozessanalysetechnik-Software Siemens erweitert Prozessanalysetechnik-Software Simatic Sipat

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit der Version 4.1 von Simatic Sipat baut Siemens das Softwareangebot im Bereich Prozessanalysetechnik weiter aus. Die skalierbare und modulare Softwarelösung hilft Unternehmen der Prozessindustrie, die Qualität ihrer Produkte während der Herstellung online zu überwachen und zu steuern.

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Die Version 4.1 bietet eine neue Bedienoberfläche, eine noch höhere Stabilität und Robustheit sowie erweiterte Analysefunktionen. Die Einsatzgebiete liegen vor allem in der Pharmabranche, der Feinchemie sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
Die Version 4.1 bietet eine neue Bedienoberfläche, eine noch höhere Stabilität und Robustheit sowie erweiterte Analysefunktionen. Die Einsatzgebiete liegen vor allem in der Pharmabranche, der Feinchemie sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
(Bild: Siemens)

Die neue Sipat-Version 4.1 verfügt über eine intuitivere, leistungsfähigere und flexiblere Bedienoberfläche. So erhalten Anwender dank der neuen Dashboard-Funktion einen schnellen Überblick über alle laufenden PAT-Methoden sowie über die wichtigsten Parameter (z.B. kritische Qualitätsattribute wie Auflösung, einheitliche Vermischung). Die Anbindung der Bedienoberfläche an Simatic PCS 7 und Simatic WinCC ermöglicht es Anwendern, sämtliche PAT-Methoden aus dem bestehenden Prozessleitsystem bzw. SCADA-System heraus zu visualisieren und zu steuern.

Simatic Sipat 4.1 zeichnet sich durch eine noch höhere Stabilität und Robustheit aus. So ist die größtmögliche Verfügbarkeit des Systems auch bei Störungen des Anlagennetzwerks oder beim vorübergehenden Ausfall von Prozessinstrumenten gesichert. Hierfür stellt Sipat alle zwischengespeicherten Daten automatisch wieder her, sobald die Analysegeräte wieder mit dem Netzwerk verbunden sind.

Zu den neuen Funktionen gehören eine optimierte OPC-Data-Access-Schnittstelle zur Datenerfassung und aktualisierte Geräteanalyse-Treiber. Der neue OPC-Automation-Service ermöglicht zudem die Steuerung von Methoden durch eine optimierte Integration in die Automatisierungs-Plattform. Zu den Innovationen der Version 4.1 gehören außerdem integrierte statistische Auswertungen in Echtzeit sowie eine kontextabhängige Datenanalyse. Dadurch lassen sich zum Beispiel Abweichungen von Sollwerten bei biochemischen Reaktionen frühzeitig erkennen und bei Bedarf Gegenmaßnahmen einleiten.

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