Energiewende: Energy Outlook

Sieben Gründe, warum sich der globale Energiemix wandelt

Seite: 3/4

Anbieter zum Thema

Die sich verlangsamende Nachfrageerhöhung beim Öl steht in einem deutlichen Gegensatz zum weltweiten Überangebot an Öl. Der Energy Outlook spekuliert, dass dieses Überangebot kostengünstige Förderländer wie die OPEC-Staaten im Mittleren Osten, Russland und die USA dazu bewegen könnte, ihre Wettbewerbsvorteile auszunutzen, um ihre jeweiligen Marktanteile auf Kosten teurerer Förderländer zu erhöhen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Erdgas: Ein globaler Markt zeichnet sich ab

Erdgas übernimmt weiterhin Marktanteile von der Kohle. Diese Entwicklung wird unterstützt durch energiepolitische Entscheidungen und Maßnahmen, industrielle Nutzer wie auch Stromerzeuger dazu anzuregen, vermehrt auf Gas zu setzen. Das Wachstum entfällt im Wesentlichen auf China, den Mittleren Osten und die USA.

In China übertrifft der wachsende Gasverbrauch die einheimische Förderung, sodass im Jahr 2035 nahezu 40 % des Verbrauchs über Importe abgedeckt werden; 2015 lag dieser Wert bei 30 %. In Europa wird der Importanteil von ca. 50 % im Jahr 2015 auf mehr als 80 % steigen bis 2035.

Der Outlook geht davon aus, dass sich der Umfang von LNG Lieferungen rapide erhöhen und bis zum Jahr 2035 mehr als die Hälfte der gehandelten Gasmenge ausmachen wird. Dieses Wachstum ist getrieben von Lieferungen aus den USA, Australien und Afrika. Ungefähr zwei Drittel dieser Wachstumsrate wird in den nächsten vier Jahren auf den Markt kommen, da eine Vielzahl von Projekten, die sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befinden, bis dahin die Förderung aufnehmen werden.

CO2-Emissionen: weiteres energiepolitisches Handeln notwendig

Die CO2-Emissionen werden sich um weniger als ein Drittel der in den vergangenen 20 Jahren verzeichneten Steigerungsraten erhöhen; im Schnitt um jährlich 0,6 %, verglichen mit ehemals 2,1 % pro Jahr. Hier spiegeln sich Verbesserungen der Energieeffizienz und die Veränderungen beim Energiemix wider.

(ID:44491987)