Partikelgrößenmessung

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Das Imaging-System kann ergänzende Partikelgrößendaten liefern, um die Dispergierung zu verfolgen. Der Zustand der Dispersion und deren Stabilität kann auch direkt aus den erfassten Bildern durch die Berechnung des Dispersionsindexes (DI) (Abbildung 2) bewertet werden. Dieser Parameter kennzeichnet das Ausmaß der „Unordnung“ in den Probenbildern.

Bildergalerie

Mit zunehmender Dispergierung der Agglomerate innerhalb der Probe nimmt die Unordnung innerhalb jedes Bildrahmens ab, während der Dispersionsindex steigt. Die relative Standardabweichung (RSD) des DI-Werts, ein Maß für die Variabilität der Unordnung in jedem Bild einer ganzen Bildreihe, reduziert sich, während die Probe vollständig dispergiert wird, bis sie schließlich einen stabilen Dispersionszustand erreicht hat.

Abbildung 2 zeigt die allmähliche Dispergierung der Tonerprobe nach wiederholtem Rühren und Ultraschalleinwirkung. Das Plateau der DI- und RSD-Kurven zeigt, dass eine vollständige Dispergierung erreicht wurde. Dieser Befund wird durch das Bild der Suspension an diesem Punkt sowie den zugehörigen Laserbeugungsdaten untermauert, die zeigen, dass die Probe nun eine monomodale Partikelgrößenverteilung (Abbildung 3) besitzt.

In diesem Fall bestätigt die Bildanalyse schnell die Schlussfolgerungen aus den Laserbeugungsdaten. Umgekehrt lassen sich mit dieser Methode auch schnell Unstimmigkeiten innerhalb der Dispergierung identifizieren.

Fazit

Innovationen der Echtzeit-Inline-Imaging-Technologie helfen die analytische Produktivität der Laserbeugungstechnik zu verbessern und sind ein weiterer Schritt in Richtung intelligenter Partikelgrößenanalyse.

* Die Autorin ist Produktmanager – Analytical Imaging, Malvern Instruments Ltd, Worcestershire/UK.

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