Partikelgrößenmessung

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Die flüssige Dispersion ist eine schonende und effektive Methode zur Probenvorbereitung, vor allem im Umgang mit Materialien, die sehr feinkörnig (kleiner 20 µm) bzw. klebrig oder kohäsiv sind. Nassdispersionsverfahren können dank der verschiedenen flüssigen Dispergiermittel, Tenside und Stabilisatoren, die eine reproduzierbare Dispergierung unterstützen, für eine Vielzahl von Probentypen verwendet werden. Agitation und Ultraschall kommen ebenfalls zum Einsatz, um die Dispergierung von Agglomeraten zu fördern.

Bei der Methodenentwicklung für Nassdispersionsverfahren ist es wichtig, den Endpunkt zu identifizieren, an dem die Probe vollständig dispergiert ist. Weiterhin dürfen die Primärpartikel während der Dispergierung keinen Schaden nehmen. Um diesen Vorgang steuern zu können, muss der Benutzer verstehen, in welchem Verhältnis die gemessene Partikelgröße zur eingebrachten Dispersionsenergie steht. Es ist genau diese Einschätzung, die bei Laserbeugungsmessungen bislang Experten vorbehalten bleibt.

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Das aktuelle Bestreben nach einer vereinfachten Methodenentwicklung hat Geräteentwickler veranlasst, innovative Wege bei der Integration von Partikel-Bild-analyse und Laserbeugungstechnologie zu gehen, um besser zu verstehen, wie sich die Partikel während des Dispersionsprozesses verhalten.

Bildgebende Verfahren bei der Laserbeugung

Die Imaging-Technologie ist ein natürlicher Partner für die Laserbeugung, da sie sowohl eine optische Charakterisierung als auch Informationen zur Partikelform bietet. Mit bildgebenden Verfahren sind Agglomerate leicht von Primärpartikeln zu unterscheiden, sodass diese Technik für die Dispersionsbewertung besonders geeignet ist. Sie ist daher ein hilfreiches Werkzeug sowohl bei der Methodenentwicklung, aber auch wenn bei der Laserbeugungsmessungen selbst Troubleshooting nötig ist. Einfaches Imaging-Zubehör reicht aus, um die Laserbeugung in höchstem Maße zu unterstützen. Solche Zusatzgeräte sind zudem wirtschaftlich, da sich die Anschaffungskosten im Vergleich zu Einsparung an Zeit, Kosten und Aufwand zur Ermittlung zuverlässiger Daten schnell rechnen.

Aus der Praxis: Auf der nächsten Seite stellen wir eine Fall-Studie mit Inline-Imaging-Technologie vor.

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