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Förderer in Kohlekraftwerken Sicheres Anlagenmonitoring

Quelle: Pressemitteilung RUD Ketten Rieger & Dietz

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Ein smartes Analyse-Tool erfasst Echtzeitdaten von Förderanlagen und optimiert damit die vorausschauende Wartung. Damit haben Betreiber von Industrieanlagen ihre Förderer jederzeit bestens im Blick.

Das Cockpit ist in zwei Ausführungen erhältlich.
Das Cockpit ist in zwei Ausführungen erhältlich.
(Bild: RUD)

In einem visuellen Dashboard von RUD Ketten Rieger & Dietz können gefährliche Betriebsbedingungen, wie unzulässige Hitze oder auch ungewöhnliche Geschwindigkeiten, schnell erkannt werden, bevor es zu einem erhöhten Verschleiß der Komponenten oder im schlimmsten Fall zu einem Stillstand der Förderanlage kommt. Damit soll vor allem Betreibern von Kohlekraftwerken Sicherheit in der Entaschung gegeben werden. Steht die Entaschungsanlage still, kommt es zu einem Produktionsausfall im Kohlekraftwerk, der bis zu 250.000 Euro pro Tag und Boiler kosten kann. Das Cockpit überwacht aber nicht nur Entaschungsanlagen, sondern auch andere Anwendungen von Horizontal- und Vertikalförderern, beispielsweise in Becherwerken. Das Analyse-Tool passt für jede Art von Förderer.

Sensoren messen an verschiedenen Punkten der Anlage und liefern in Echtzeit Werte unter anderem zu Geschwindigkeit, Betriebsstunden, Kettenverschleiß, Kettenlauf, Förderleistung und Temperatur. Auch überfüllte Auslaufschächte und Abwurftrichter können überwacht werden. Diese Messungen und Werte landen anschaulich visualisiert im Online-Dashboard. Dank intelligenter Cloud-Lösung haben Anlagenbetreiber rund um die Uhr von überall auf der Welt ihre Förderer im Blick.

Das Cockpit warnt so nicht nur vor gefährlichen Betriebsbedingungen, sondern ist auch ein Tool für eine vorausschauende Wartung und Instandhaltung der Entascher und anderer Förderer. Im Fokus steht die Kette: Eine Ampel auf dem Dashboard zeigt in den Abstufungen grün, orange, rot den Verschleiß der Kette an. Ein Tacho visualisiert die Kettengeschwindigkeit und gibt bei Bedarf Optimierungsvorschläge – für eine möglichst lange Lebensdauer der Kette. Häufig beruht bei den meisten Entaschungsanlagen und anderen Förderern der Zeitpunkt für einen Kettenaustausch auf reiner Erfahrung. Daher wird die Kette von vielen Unternehmen standardmäßig alle zwei Jahre ausgetauscht. Das Cockpit hingegen misst den effektiven Verschleiß und spart Kosten, wenn die Kette noch länger genutzt werden kann. Damit ist auch eine faktenbasierte Budgetplanung möglich.

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