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Realisierung von Synergieeffekten Showa Denko optimiert Produktion von Graphitelektroden in Europa

| Redakteur: Alexander Stark

Showa Denko hat die Optimierung der Produktionsanlagen seiner Carbon Division in Europa angekündigt - darunter auch in Deutschland. Die Investitionen für das Projekt sollen sich auf rund 40 Millionen Euro belaufen.

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SDC stellt Graphitelektroden für die Stahlerzeugung in Elektrolichtbogenöfen, in Schmelzöfen sowie in der Nichteisenverhüttung her.
SDC stellt Graphitelektroden für die Stahlerzeugung in Elektrolichtbogenöfen, in Schmelzöfen sowie in der Nichteisenverhüttung her.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Tokio/Japan - Im Bereich Graphitelektroden betreibt das japanische Unternehmen insgesamt sieben Produktionsstätten in Japan, Europa, den USA und Asien. Die Gruppe hält nach eigenen Angaben den größten Anteil an der weltweiten Produktionskapazität für hochwertige Ultrahochleistungselektroden (UHP). Im Rahmen des in diesem Jahr gestarteten mittelfristigen Businessplans "The Top 2021" strebt das Unternehmen durch die Geschäftsintegration Synergieeffekte an. Gleichzeitig sollen die Versorgungssicherheit und eine Optimierung der Lieferkosten an den jeweiligen Produktionsstandorten erzielt werden.

Um die angestrebten Synergieeffekte zu realisieren, konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau eines globalen Systems zur Lieferung von Graphitelektroden mit gleichbleibend hoher Qualität. Showa Denko kündigte daher die Optimierung seiner Anlagen an drei Produktionsstandorten in Europa an, jeweils in Deutschland, Spanien und Österreich. Diese Standorte werden von der in Deutschland ansässigen Tochtergesellschaft Showa Denko Carbon gesteuert. Die Bauarbeiten und die Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung sollen 2019 beginnen und 2020 abgeschlossen sein.

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