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Das wird durch eine vom Stuttgarter Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung entwickelte Untersuchung zum quantitativen Nachweis von Ausgasungskomponenten belegt. Bei der industrieangepassten Methode zur Ausgasungsbewertung organischer Komponenten durch Purge-and-Trap-TD-GC/MS handelt es sich um eine Kombination von Chromatographie und Massenspektrometrie. Die Verbindung dieser beiden sehr präzisen Untersuchungsmethoden eignet sich besonders für die Analyse von gasförmigen Stoffen.
Zur Herstellung von Barrierta L 55 werden speziell gereinigte Grundöle eingesetzt, die exklusiv für Klüber Lubrication produziert werden. Die Schmierstoffe erzielen ausgezeichnete Standzeiten auch unter Einfluss der meisten aggressiven Medien wie konzentrierte Säuren und Laugen, organische Lösemittel und Gase. Zudem bieten sie einen guten Verschleißschutz auch dann, wenn es sich um sensible Kunststoffreibpartner handelt. Zu den ausgewiesenen Stärken gehört die Schmierung thermisch hochbelasteter Lager und Führungen. Die niedrige Verdampfungsrate ermöglicht eine lange Fettgebrauchsdauer bzw. Nachschmierintervalle. Diese Spezialschmierstoffe werden im Life-Science-Bereich bereits vielfach genutzt, z.B. in Abfüllanlagen für Spritzen, Insulin-Pens usw.
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Bei der Wahl des passenden Schmierstoffs im Reinraum sind nicht nur die besonderen Reinraum- und Anwendungsbedingungen zu berücksichtigen. Auch die weit reichenden Hygieneanforderungen für die Pharmaproduktion betreffen die Schmierstoffe: Im Rahmen der GMP (Good Manufacturing Practice)-Richtlinien besteht eine Dokumentationspflicht für Betriebsstoffe, die im Produktionsprozess benötigt werden. Für Schmierstoffe sind hier die NSF H1-Registrierung wie auch die ISO 21469-Zertifizierung relevant. Sie liefern die nach den GMP-Richtlinien geforderten Materialnachweise.
Kompetente Unterstützung liefert der Schmierstoffhersteller beispielsweise auch bei der Ermittlung der optimalen Schmierstoffmenge für eine bestimmte Reibstelle, denn zu viel Schmierstoff kann unter Umständen genauso schädlich sein wie zu wenig (Überfettung kann zur Erhöhung der Partikelemission führen). Ebenso hilfreich sind Hinweise zur angemessenen Applikationsmethode, beispielsweise zur punktgenauen Aufbringung des Schmierstoffs an der Reibstelle.
Gerade in sensiblen Bereichen wie der Reinraumproduktion und Pharmaindustrie können Herstellbetriebe also von einem erfahrenen Partner für Schmierungsfragen profitieren – sowohl unter wirtschaftlichem Aspekt als auch in Fragen der Produktsicherheit.
Die Autoren sind Mitarbeiter der Klüber Lubrication München.
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