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Additiv gefertigtes Druckgerät zertifiziert

Schicht für Schicht hergestellt – additiv gefertigter Autoklav

| Redakteur: Gabriele Ilg

Die BASF setzt additive Verfahren dort ein, wo sie einen Mehrwert gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren bieten. Komplizierter ist das bei Druckbehältern, die gemäß der europäischen Druckgeräterichtlinie (2014/68/EU) zertifiziert werden müssen.

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Jetzt wurde zum ersten Mal ein additiv gefertigter Autoklav, konform zur europäischen Druckgeräterichtlinie (2014/68/EU), durch die Technische Anlagenüberwachung der BASF SE als Druckgerät zertifiziert.
Jetzt wurde zum ersten Mal ein additiv gefertigter Autoklav, konform zur europäischen Druckgeräterichtlinie (2014/68/EU), durch die Technische Anlagenüberwachung der BASF SE als Druckgerät zertifiziert.
(Bild: BASF)

Jetzt hat die Technische Anlagenüberwachung der BASF zum ersten Mal einem additiv gefertigten Autoklav ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt. Innerhalb dieser Richtlinie erfüllt der aus austenitischem Edelstahl (Betriebsdruck = 225 bar) hergestellte Autoklav die Vorgaben der Kategorie III.

Im Vergleich zu einem konventionell gefertigten Autoklav biete die additive Fertigung Vorteile bei der geometrischen Gestaltung von komplexen Formen, erklären die BASF-Techniker:

So windet sich bei diesem Autoklav z.B. ein über zwei Meter langer Innenkanal in der Behälterwand, durch den das Heiz- bzw. Kühlmedium läuft, was schnellere Temperaturzyklen, eine bessere Kontrolle der gleichmäßigen Temperaturverteilung sowie Temperierung des Bauteils erlaubt.

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