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Restrukturierung

Roche trennt sich von vier Produktionsstandorten

| Redakteur: Manja Wühr

Daniel O’Day, Chief Operating Officer der Division Pharma von Roche: „Mit diesen Restrukturierungen reagieren wir auf die Entwicklung innerhalb unseres Portfolios von kleinmolekularen Arzneimitteln hin zu spezialisierten Medikamenten, die in geringeren Mengen produziert werden.“
Daniel O’Day, Chief Operating Officer der Division Pharma von Roche: „Mit diesen Restrukturierungen reagieren wir auf die Entwicklung innerhalb unseres Portfolios von kleinmolekularen Arzneimitteln hin zu spezialisierten Medikamenten, die in geringeren Mengen produziert werden.“ (Bild: © F. Hoffmann-La Roche Ltd)

Roche will künftig verstärkt auf spezialisierte Medikamente auf der Basis von kleinen Molekülen setzen. Dies hat nun ernste Konsequenzen für die jeweiligen Produktionsstandorte. Wer alles von der Restrukturierung betroffen ist und was das am Ende kosten könnte, lesen Sie hier.

Basel/Schweiz – Roche macht in seinem Portfolio mehr Platz für die Entwicklung von spezialisierten Medikamenten auf der Basis von kleinen Molekülen. Diese erfordern jedoch neue Produktionstechnologien und werden in geringeren Mengen als herkömmliche Medikamente produziert, so das Pharmaunternehmen. Um der derzeitigen geringen Auslastung entgegenzuwirken, will Roche nun sein Produktionsnetzwerk für kleinmolekulare Medikamente neu aufstellen.

Im Zuge der Restrukturierung wollen sich die Schweizer von den vier Produktionsstandorten in Clarecastle/Irland, Leganés/Spanien, Segrate/Italien und Florence/USA trennen. „Wir sind uns der Auswirkungen bewusst, die diese Entscheidung auf unsere Mitarbeitenden hat, und wir werden sie während dieses Übergangs mit allen Kräften unterstützen“, so Daniel O’Day, Chief Operating Officer der Division Pharma von Roche. Um Arbeitsplatzverluste zu minimieren, suche man nach externen Herstellern, an welche diese Produktionsstätten verkauft werden könnten.

Neuer Produktionsstandort für spezialisierte Medikamente

Für die Produktion von spezialisierten Medikamenten auf der Basis von kleinen Molekülen wird Roche außerdem 300 Millionen Franken in eine Produktion in Kaiseraugst/Schweiz investieren, welche zukünftige technologische Anforderungen erfüllt.

Die Trennung von den Produktionsstätten wird zu direkten Restrukturierungskosten von 1,6 Milliarden Franken bis 2021 führen, davon bis zu 600 Millionen in bar. Darunter fallen auch weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Produktionsnetzwerkes und der Organisation. Die geschätzten direkten Kosten für 2015 liegen bei bis zu 800 Millionen Franken, wobei Roche 2015 nur geringfügige Auswirkungen auf den Geldfluss zu erwartet.

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