Pharmaindustrie: Jahresergebnisse 2014

Roche ist Deutschlands Tabellenführer

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Wesentliche Wachstumstreiber waren wie im Vorjahr Systeme und Reagenzien für immunologische Laborparameter wie auch die Gewebediagnostik. Zudem verlief die Produkteinführung der cobas 6800- sowie cobas 8800-Systeme erfolgreich, zahlreiche Blutbankkunden stellten ihre Labore auf effiziente Systeme zur Testung von Spenderproben um. Im Bereich Diabetes Care konnten die Blutzuckermesssysteme der Accu-Chek-Serie in einem wachsenden Markt deutlich zulegen.

Verkäufe in den Konzern weiter gesteigert

An den Standorten in Mannheim und Penzberg werden Pharma-Produkte (monoklonale Antikörper, Enzyme, Proteine und Hormone) und Diagnostika (Gerinnungsdiagnostik, Messsysteme für Diabetiker, Immundiagnostik, Geräte für Labordiagnostik) für den Weltmarkt entwickelt und hergestellt. Die Verkäufe in den Konzern haben 2014 um 8,1 % auf 3,168 Milliarden Euro zugenommen und unterstreichen die wichtige Rolle Deutschlands innerhalb des Konzerns.

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„Die Geschäftsentwicklung ist weiterhin sehr positiv und lässt sich vor allem auf die gesteigerte weltweite Nachfrage nach unseren Arzneimitteln und Diagnostika zurückführen“, erklärt Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics.

Über 820 Millionen Euro für Investitionen geplant

In 2014 wurden 436 Millionen Euro in den Ausbau von Produktionskapazitäten und Infrastrukturmaßnahmen an den Entwicklungs- und Produktionsstandorten Mannheim und Penzberg investiert, um die weltweite Nachfrage bedienen zu können. Für die kommenden Jahre sind bereits über 820 Millionen Euro an weiteren Investitionen zugesagt, darin enthalten sind 170 Millionen Euro zum Ausbau der Pharma-Produktion am Standort Mannheim, die 2015 bewilligt wurden. Im Zuge der Neuinvestitionen werden neue Arbeitsplätze in Mannheim (etwa 80) und in Penzberg (etwa 200) entstehen.

„Die großen Investitionen sind ein Ausdruck des Vertrauens in die Leistungsfähigkeit und die Innovationskraft der Standorte“, betont Redeker abschließend. „Sie sind aber auch ein Zeichen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nach wie vor gute Rahmenbedingungen für die Gesundheitsindustrie bietet. Nur so können wir im Wettbewerb um internationale Investitionen bestehen.“

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