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Bei einer Hosokawa-Micron- Tochter in Augsburg, die Maschinen für die Pulverherstellung für Pharma oder Kosmetika herstellt, waren an einer Bestandsanlage zwei Mitarbeiter zwischen zwei bis drei Tagen mit der Reinigung beschäftigt – ein Aufwand, der im Rahmen einer Neuanlage deutlich reduziert werden sollte. Dank der ausfahrbaren Rotationsdüse ist der Reinigungsjob nun in ein bis zwei Stunden erledigt.
Auch ist der zur Verfügung stehende Bauraum oft klein und starre Reinigungsdüsen würden den Materialfluss oder die Strömung im Zyklonabscheider behindern. „Mit dem Einsatz des Pop Up Whirly können wir unsere Mahlanlagen wesentlich kompakter gestalten. Und kompakte Abmessungen sind ein wesentlicher Faktor zur Realisierung CIP-fähiger Mahlanlagen“, sagt Olaf Born, Teamleiter Engineering in der Abteilung Pharma & Lab bei Hosokawa Alpine.
Bei der Planung gleich an die Reinigung denken
Der Rotationsreiniger steht in zwei Größen mit Durchmessern von 38 oder 50 Millimetern für maximale Sprühdurchmesser von 0,8 oder zwei Meter zur Verfügung. Die kompakte Düse ist per Gewinde- oder Sonderflansch einfach und bündig in der Behälterwand installierbar. Der Anschluss an die Versorgungsleitung erfolgt über Tri-Clamp-Standard-Verbindungen.

Bei Neuplanungen und Anlagenretrofits lohnt es sich, frühzeitig ein integriertes Reinigungskonzept zu entwickeln und Rat beim Experten für Reinigungstechnik einzuholen. Aus den gestellten Anforderungen lassen sich die Reinigungsziele in effiziente Reinigungskonzepte umsetzen. Dies gilt besonders dann, wenn hygienisch einwandfreie Verhältnisse für eine gleichbleibend hohe Produktqualität nötig sind.
* * Der Autor ist Produktmanager bei Lechler, Metzingen.
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