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DEKRA bietet neuen REACH-Service REACH Compliance mit Brief und Siegel

| Redakteur: Marion Henig

Ein neues Siegel von DEKRA bescheinigt Importeuren von Erzeugnissen den richtigen Umgang mit der Chemikalienverordnung REACH.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Stuttgart – Importeure von Erzeugnissen haben durch die REACH-Verordnung neue Pflichten: Alle Unternehmen müssen ihre gewerblichen Kunden informieren, falls im Erzeugnis ein Stoff der Kandidatenliste enthalten ist. Des weiteren müssen Unternehmen innerhalb von 45 Tagen auf Anfragen von Verbrauchern antworten, ob in einem Erzeugnis Stoffe der Kandidatenliste enthalten sind.

DEKRA unterstützt jetzt Importeure beim Aufbau eines Compliance Management-Systems. Es baut auf einem Lieferantenmanagement-System (z.B. im Rahmen eines Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001) auf und berücksichtigt die speziellen Anforderungen von REACH. Für die Kommunikation dient ein neues REACH Compliance-Siegel, das von DEKRA bei erfolgreichen Umsetzung des Systems vergeben wird.

Die DEKRA-Sachverständigen haben einen spezifischen Ansatz mit einer gestuften Vorgehensweise entwickelt: Das Unternehmen kann schnell beurteilen, welche Lieferanten und Produkte als kritisch angesehen werden müssen. Der Umfang der Stichprobenprüfungen wird auf das jeweilige Risiko abgestimmt. Dadurch kann bei geringem finanziellem Aufwand eine hohe Sicherheit erreicht werden. Ein weiterer Vorteil des Compliance Management-Systems ist es, Anfragen von Kunden, Verbraucherschützern und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) schnell beantworten zu können. Die dokumentierten Verfahren und die nachweisbaren Stichproben-Prüfungen unterstreichen die Kompetenz des Unternehmens im Umgang mit kritischen Inhaltsstoffen.

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