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15. Pumpen-Forum am 16./17. November in Würzburg

Pumpen und Pumpensysteme sicher beherrschen

| Autor: Dr. Jörg Kempf

Damit Ihre Pumpe nicht zur Hölle wird – gibt es das Pumpen-Forum in Würzburg am 16./17. November 2017.
Damit Ihre Pumpe nicht zur Hölle wird – gibt es das Pumpen-Forum in Würzburg am 16./17. November 2017. (Bild: © blueringmedia, © LovePhy - stock.adobe.com; [M]GötzelHorn)

Die Pumpe ist eine der am häufigsten eingesetzten Maschinen in der Prozessindustrie und somit auch ein großer Kostentreiber – im Betrieb und nicht zuletzt in der Instandhaltung. Ein Stillstand oder gar Ausfall von Pumpen sollte ein No-Go sein! Hierfür ist bei Betreibern und Instandhaltern ein breites Know-how über die gesamte Pumpentechnik hinweg gefordert. Genau dieses vermittelt das Pumpen-Forum in Würzburg am 16./17. November 2017.

Diese Pumpe war die Hölle! Ein Stoßseufzer, mit dem dieser Betreiber nicht alleine steht. Es kann einen schier zur Verzweiflung bringen: Da ist sie nun, die neue Pumpe – nach bestem Wissen und Gewissen für die spezielle Förderaufgabe ausgewählt, frisch eingebaut in die Anlage, alle Tests beim Hersteller mit Bravour bestanden, da darf ja gar nichts mehr schiefgehen. Doch, es darf – und es geht! Warum? „Pumpen, die vorzeitig ausfallen, sind nicht richtig ausgewählt, nicht richtig repariert bzw. montiert oder werden nicht bestimmungsgemäß betrieben.“ Diese Aussage von Dr. Friedrich-Wilhelm Hennecke, langjähriger Leiter des Pumpenzentrums der BASF sowie langjähriger Moderator und Impulsgeber des PROCESS-Pumpen-Forums, gilt heute noch genauso wie vor 13 Jahren, als die Veranstaltung Premiere feierte.

Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung des 15. Pumpen-Forums.

Viele Pumpen werden schlicht kaputt gefahren, weil es in den Unternehmen gravierende Defizite beim Wissen um die Pumpentechnik gibt. „Das hat seine Gründe“, weiß Stefan Leuchtenberger von Pumpentechnik Bass, Servicepartner für Industriepumpen. „Die früher fast überall vorhandenen Pumpen-Stabsstellen wurden und werden abgeschafft bzw. nur noch halbherzig betrieben.“ Ein weiteres Problem: Oft wird der Systemansatz unterschätzt. Die Pumpe sei stets im Zusammenhang mit der Anlage auszulegen und zu betreiben, mahnt Leuchtenberger, der seit diesem Jahr im Programmbeirat des Pumpen-Forums sitzt.

Auch Prof. Eberhard Schlücker vom Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Hennecke vor einem Jahr als Moderator abgelöst hat, weiß aus Erfahrung: „Es besteht offensichtlich – und durchaus nicht selten – eine Diskrepanz zwischen dem positiven Ergebnis aus einem abschließenden Test beim Hersteller und dem späteren Einsatz einer Pumpe.“ Der entscheidende Unterschied ist, so Schlücker, dass die Pumpen in den Prozessen in Systeme eingebettet und gegebenenfalls mit Fördermedien konfrontiert sind, die im Test nicht berücksichtigt werden konnten. Zugleich sind Prozessparameter wirksam, die vorab nicht erfahr­bare Wechselwirkungen im System möglich machen. Daraus re­sultieren schädigende Wirkungen wie fluiddynamische Effekte, Sedimentation, Korrosion, Abrasion, Mehrkörperwechselwirkungen und spezielle Fluideigenschaften.

Wer all das weiß und beherzigt, ist bestens gerüstet, damit seine Pumpe nicht zur Hölle wird. Auf dem Pumpen-Forum – das dieses Jahr in die 15. Runde geht – lernen die Teilnehmer beispielhaft aus entstandenen Schadensfällen, erfahren aus erster Hand von Pumpen-Experten, welche Strategien zur Schadensvermeidung möglich sind, und wie sie das Denken in Systemen befördern.

Ungezwungen und praxisorientiert

Leuchtenberger stellt den Unterschied zu anderen Veranstaltungen heraus: „Mit der wichtigste Unterschied ist, dass die praktischen Aspekte immer im Mittelpunkt stehen. In aller Regel ist es bei herkömmlichen Veranstaltungen ja so, dass die Vorträge viel zu theoretisch sind – man hat oft den Eindruck, da will jemand mit Detailwissen imponieren. Auf dem Pumpen-Forum geht es deutlich ungezwungener und praxisorientierter zu. Deshalb können die Teilnehmer immer nützliche Erfahrungen und umsetzbare Tipps mit nach Hause nehmen.“

Pumpen und Systeme – Warum eine gewisse Kernkompetenz beim Betreiber wichtig ist

Exklusiv-Interview: Pumpen

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26.05.17 - Effiziente Einzel-Komponenten sind kein Garant für eine insgesamt wirtschaftlich arbeitende Anlage. Deshalb ist der Systemansatz auch bei der Planung von Pumpensystemen so eminent wichtig, wie Stefan Leuchtenberger von Pumpentechnik Bass, Programmbeirat des PROCESS Pumpen-Forums (Termin 2017: 16./17. November), betont. lesen

Nicht nur für Leuchtenberger ein ganz wesentlicher Punkt, sondern auch von vielen Teilnehmern in den vergangenen Jahren bestätigt: Die Pausen zwischen den einzelnen Vorträgen sind lang genug, um sich im persönlichen Gespräch mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Und natürlich, um auf der begleitenden Ausstellung Pumpentechnik „greifbar“ zu machen.

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