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Gasprüfröhrchen Präzisions-Gasprüfröhrchen für den Katastrophenschutz

| Redakteur: Andreas Kunze

Mit den Präzisions-Gasprüfröhrchen Gastec Tubes bietet Leopold Siegrist ein Mess-Set für die schnelle und präzise Detektion von Gefahrstoffen in der Umgebungsluft.

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Schafft Sicherheit für alle Einsatzkräfte: Die Präzisions-Gasprüfröhrchen Gastec Tubes.
Schafft Sicherheit für alle Einsatzkräfte: Die Präzisions-Gasprüfröhrchen Gastec Tubes.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei Unfällen mit Gefahrgut und toxischen Stoffen kommt es auf jede Minute an. Die Einsatzkräfte müssen Verletzte bergen und Brandherde löschen, daneben muss die Unfallstelle abgesperrt, gesichert und evakuiert werden. Zeitgleich laufen die Messungen der freigesetzten Chemikalien an. Die Frage ist, welche Gase in welcher Konzentration ausgetreten sind und in welchem Maß sie Gesundheit und Leben gefährden. Die Einsatzleiter von Feuerwehr und Katastrophenschutz brauchen schnell zuverlässige Informationen über die Gefährdungslage, um weitere Schritte einzuleiten. Mit den Präzisions-Gasprüfröhrchen Gastec Tubes bietet die Leopold Siegrist nun ein Analyseinstrument für genaue Messergebnisse in kürzester Zeit.

Schnell und genau

Die Gastec Prüfröhrchen detektieren mehr als 400 Gefahrstoffe in der Umgebungsluft, darunter giftige Gase wie Ammoniak, Blausäure, Chlor, Chlorwasserstoff, Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Nitrosegase, Phosgen, Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid oder Benzol. Die Prüfröhrchen bestehen aus Glas mit stoffspezifischen Reagenzien. Strömt das entsprechende Gas ein, verändert es sich farblich. Der Farbumschlag für Petrol ist beispielsweise von ursprünglich orange zu dunkelgrün. Anhand der Ausdehnung der Farbschicht kann die Stoffkonzentration genau bestimmt werden. Der Farbumschlag erfolgt sehr trennscharf, so dass er auf der Skala des Prüfröhrchens leicht abzulesen ist. Ist die Chemikalie zunächst unbekannt, wird sie mithilfe eines Logikdiagramms und wenigen gezielten Messungen im Ausschlussverfahren identifiziert. Mit den Prüfröhrchen kann sowohl die Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerts (AGW) als auch die des Einsatztoleranzwerts (ETW) festgestellt werden.

Die Messungen am Einsatzort werden mit Hilfe der Probenahmepumpe GV-100S durchgeführt. Das entsprechende Prüfröhrchen oben auf der Pumpe befestigt. Für ein exaktes Ergebnis müssen meist nicht mehr als zwei Pumpenhübe durchgeführt werden. Das spart wichtige Zeit. In Krisensituationen sind die Messspezialisten maximal 30 Minuten im Einsatz und werden dann abgelöst, weil die körperliche Belastung im Chemikalienschutzanzug mit Atemschutzmaske zu groß wird. Die halbe Stunde reicht in der Regel aus, die Gefahrensituation mit Hilfe der Gastec Prüfröhrchen genau zu analysieren und abzuschätzen. Die niedrige Anzahl der erforderlichen Hübe verhindert zudem Fehlmessungen, die leicht entstehen, sobald für eine Messung mehr als fünf Pumpenhübe notwendig sind. Bei manchen Gasen muss zudem zwischen den Probenahmen mehrere Minuten abgewartet werden bis der nächste Hub erfolgen kann. In der Hektik der Einsatzsituation kann man dabei leicht den Überblick verlieren. Je weniger Hübe also insgesamt erforderlich sind, desto höher ist die Messsicherheit eines Systems und desto schneller können die Messergebnisse von der Einsatzleitung ausgewertet und umgesetzt werden.

Leistungsstark und sicher

Mit einem Polytec Prüfröhrchen können bis zu sieben verschiedene Gase oder auch unbekannte Stoffe qualitativ und in Maßen quantitativ nachgewiesen werden. Ein Röhrchen enthält verschiedene Reagenzschichten, die auf die zu messende Zielsubstanz abgestimmt sind, so dass mehrere Chemikalien gleichzeitig detektiert werden können. Die Gastec Prüfröhrchen sind hermetisch versiegelt und können zwischen zwei und drei Jahren gelagert werden. Sie erfüllen die Normen DIN 33882, JIS K0804, BS 5354 und SEI.

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