3. Kongress Biotechindustrie und Pharmaindustrie

Pharmaindustrie zwischen Fast Track und Disposables

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Als Beispiel für einen vornehmlich mit Disposables durchgeführten Anlagenbau kommt Allgaier auf ein Projekt bei Merckle Biotech zu sprechen. „Es ist zwar noch ein Fast-Track-Projekt, kein Flash-Track-Projekt, von dem heute schon vielfach gesprochen wird, dennoch sehr erfolgreich. Bei unserem Projekt konnten wir etwa 12 Monate Zeit im Vergleich zu einer mit Edelstahlbehältern und Verrohrung ausgeführten Variante sparen.“

Kosteneinsparung bei Fast-Track-Projekt

Teil des Prinzips ist es, verfahrenstechnische Schritte weitgehend zu Modularisieren und sozusagen ein „Plug-and-Play-System“ zu erzeugen, dessen einzelne Module beliebig kopierbar sind. Wie im Falle des Merckle-Projektes können dann einige Aufgabenschritte fast ganz entfallen, wie z.B. die Automatisierungstechnik im Detail Engineering im vorliegenden Fall nicht notwendig war.

Diese Einsparungen schlagen auch bei den Kosten einer solchen Anlage zu Buche: Die fünf Jahre alte Anlage kostet etwa 35 Millionen Euro im Vergleich zu geschätzten Kosten von 43 Millionen Euro in konventioneller Ausführung. „Mittlerweile würde ich sogar den gesamten Fermentationsbereich in Disposbles ausführen!“ bestätigt Allgaier den eingeschlagenen Weg.

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