3. Kongress Biotechindustrie und Pharmaindustrie

Pharmaindustrie zwischen Fast Track und Disposables

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Mit dem Main Automation Vendor schnel zur neuen Anlage

Auf Fast-Track-Projekte der eher klassischen Art geht der Branchenmanager Pharma bei Endress und Hauser, Klaus Köhler, in seinem Vortrag ein. Sein Plädoyer für die Zusammenarbeit über Main Automation Vendor (MAV) begründet er unter anderem damit, dass bei komplexen Projekten, die dazu noch extrem schnell ausgeführt werden müssen eine zentrale Anlaufstelle wichtig sei, die den großen Koordinierungsbedarf erfüllt.

Ein MAV stelle sicher, so Köhler weiter, dass Automatisierungsanforderungen (HART, Profibus, ISPE) und die Einhaltung der Regularien für Bio- und Pharmaprozesse (FDA, ASME BPE, etc) beachtet werden. In jedem Pharma-MAV-Konzept sei zudem ein wichtiger Aspekt die Kalibrierung, betont Köhler. „In der Regel sollten die Geräte Inline kalibrierbar sein. Es passiert allerdings immer wieder, dass Planer beispielsweise keinen Messstutzen für diesen Zweck vorgesehen haben. So etwas kann durch einen MAV sichergestellt werden.“ Seinem Verständnis nach gehören zu einem umfassenden Kalibrierkonzept die Erstellung der SOP bis hin zur Kalibrierplanung mit geschultem Personal und guten Kalibriermitteln sowie eine guten Ausbildung vor Ort.

Aber auch Wartung, Validierung, Störungsbeseitigung, Ersatzteilbevorratung, Mitarbeiterschulung oder Anlagenstillstände enthalten verborgenen Kosten und müssen ordentlich gemanagt werden.

Dass auch Endress und Hauser Erfahrungen mit der Disposables-Technik hat, will er zum Ende seines Vortrages nicht unerwähnt lassen: „Wir haben bereits Kunden, die mit Diposable Durchflussmessgeräten die Feinst-Dosierung von pastösen Produkten vornehmen.

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