Instandhaltung Partnerschaften bei der Instandhaltung – eine echte Win-Win-Situation

Autor / Redakteur: Anke Geipel-Kern / Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Bei einer strategischen Partnerschaft gewinnen beide Partner. Der Serviceanbieter darf sich über die langfristige Bindung zum Kunden freuen und der Kunde hat seine Instandhaltungskosten für die nächsten drei bis fünf Jahre fest im Griff.

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Die Anlagenbetreiber am Evonik-Standort in Marl profitieren bereits von strategischen Partnerschaften. (Bild: Evonik)
Die Anlagenbetreiber am Evonik-Standort in Marl profitieren bereits von strategischen Partnerschaften. (Bild: Evonik)

Beschreibung einer Einzelleistung, Ausschreibung, Angebotsvergleich und Auftragsvergabe – das ist das klassische Modell einer Leistungsbeauftragung in der Instandhaltung. Anders sieht das im Rahmen von strategischen Partnerschaften aus: Hier erarbeiten Technik-Dienstleister und Anlagenbetreiber gemeinsame Instandhaltungskonzepte und Leistungspakete.

Attraktiv ist dieses Modell, weil beide Vertragspartner davon profitieren: Die Kunden des Dienstleisters erhöhen ihre Anlagenverfügbarkeit, optimieren ihre Instandhaltungskosten, können ihr Instandhaltungsbudget besser planen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Für den Serviceanbieter bedeutet eine strategische Partnerschaft die langfristige Sicherung seines Kerngeschäftes und eine verbesserte Planbarkeit, da die meisten Verträge eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren aufweisen.

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Der Geschäftsbereich Site Services von Evonik hat an seinem Standort im Chemiepark Marl in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit der Vereinbarung von strategischen Partnerschaften (STP) gemacht – sowohl mit den Chemie-Geschäftsbereichen des Konzerns wie auch mit externen Kunden. In den vergangenen zehn Jahren haben die Site Services bereits acht Verträge dieser partnerschaftlichen Kooperation unterzeichnet.

Jetzt will der Service Provider auch an seinen anderen Standorten das erfolgreiche Geschäftsmodell einführen. Mit der Bündelung der Dienstleistungen in eine standortübergreifende Organisation im Oktober 2010 sind für die Site Services neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit entstanden. „Wir sind gut in die Verhandlungen mit unseren Kunden gestartet und zuversichtlich, deutliche Effizienzsteigerungen mit unseren Partnern realisieren zu können“, berichtet Dr. Wilhelm Otten, Leiter des Site Services Geschäftsgebiets Technik.

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