Instandhaltung

Partnerschaften bei der Instandhaltung – eine echte Win-Win-Situation

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An allen Standorten des Geschäftsbereichs Site Services ermitteln derzeit gemeinsame Teams die Anforderungen der Produktionsbetriebe, um die von der Technik zu erbringenden Leistungen zu definieren. Aus diesen Ergebnissen entstehen gemeinsame Ziele für Verbesserungen in Effektivität und Effizienz und werden in langfristigen Verträgen festgehalten. „Wir leisten durch unser Angebot eines breiten Spektrums gewerkeübergreifender Leistungen einen wesentlichen Beitrag zur Wertsteigerung der Kunden indem wir die Instandhaltungskosten und die Anlagenverfügbarkeit optimieren“, fasst Otten das Geschäftskonzept zusammen.

Gemeinsame Ziele

Beispielhaft dafür steht die strategische Partnerschaft, die die Site Services zum 1. Januar 2012 mit dem Geschäftsbereich Consumer Specialties von Evonik für die Superabsorberproduktion am Standort Krefeld für die kommenden vier Jahre eingegangen sind. „Wir haben innerhalb von sieben Monaten in einem Projektteam die Grundlagen und Randbedingungen der Partnerschaft erarbeitet und in einer gemeinsamen Vereinbarung formuliert“, sagt Dr. Tilo Hipp, der die strategische Partnerschaft am Standort Essen/Krefeld für die Site Services betreut.

Ziel der Partner sei es, den Aufwand für die Instandhaltung zu optimieren und dabei zu gewährleisten, dass weder die Produktqualität noch die Verfügbarkeit der Produktionsanlagen leiden. Konkret werde u.a. ein Equipment Improvement Team zunächst die Kostentreiber des Instandhaltungsbudgets analysieren und so die Kosten reduzieren. „Durch die Bündelung von Instandhaltungsmaßnahmen wollen wir über den gesamten Planungshorizont der Laufzeit effizientere Abläufe gestalten und budgetrelevante Potenziale heben“, betont Hipp.

Die intensive Zusammenarbeit soll es ermöglichen, dass in den kommenden Jahren auch der Grad der vereinbarten bzw. erbrachten Leistung ausgebaut wird. „Grundlagen dafür sind die Anwendung methodischer Optimierungen, die genaue Definition des Leistungsumfangs, eine transparente Kostenstruktur und die Vorgabe klarer Ziele sowie deren Erreichung anhand messbarer Kenngrößen. Dadurch erwarten wir wesentliche Impulse zur Effizienzverbesserung in unserer Zusammenarbeit“, berichtet STP-Manager Volker Becker aus dem Geschäftsbereich Consumer Specialties.

Wettbewerbsfähigkeit steigern

Dr. Hans-Günther Srebny, Leiter der Produktion im Geschäftsbereich Consumer Specialities, bewertet diese Partnerschaft als einen wesentlichen Wertbeitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Superabsorber: „Die strategische Partnerschaft eröffnet uns die Möglichkeit, anhand von definierten Leistungsbündeln und gemeinsamen klaren Zielen die Kostenposition im Bereich der Instandhaltung weiter zu optimieren."

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