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Feldbustechnik PA-Profil V4.0 macht Profinet ab sofort fit für die Prozessindustrie

| Autor/ Redakteur: Karl Büttner und Hartmut Flämig / Dr. Jörg Kempf

Es ist nur scheinbar eine kleine Komponente, denn ohne das branchenspezifische PA-Profil wäre der Einsatz von Feldbussen in der Prozessautomatisierung wesentlich aufwändiger. Es definiert Funktionalität und Parameter für verfahrenstechnische Geräte wie Transmitter, Stellantriebe, Ventile oder Analysengeräte, sodass Geräte unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden können. Nun wurde dieses Profil für zukünftige Anforderungen ertüchtigt.

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Es war an der Zeit, die Weichen neu zu stellen: Neue Technologien und praktische Anwendererfahrungen haben eine grundlegende Weiterentwicklung des PA-Profils angestoßen.
Es war an der Zeit, die Weichen neu zu stellen: Neue Technologien und praktische Anwendererfahrungen haben eine grundlegende Weiterentwicklung des PA-Profils angestoßen.
(Bild: © hit1912, © envfx, © Sergey Nivens - stock.adobe.com; [M] GötzelHorn)

Feldgeräte sind die eigentlichen Akteure in einer verfahrenstechnischen Anlage. Allerdings werden diese von den zahlreichen Anbietern zwar mit gleichen Mess- und Stellprinzipien, jedoch in unterschiedlichen Ausführungen ausgestattet. Diese Vielfalt – so willkommen sie für den Anwender ist – erschwert den Umgang mit den Geräten in der Anlage erheblich, besonders beim Gerätetausch.

Schon früh gab es daher die Forderung nach einer gemeinsamen Kernfunktionalität je Geräteklasse wie Druck- oder Durchflussmesser, Stellantriebe etc. Diese wurde in Form des weltweit bewährten „Profibus Profile for Process Control Devices“ umgesetzt, welches heute in Version 3.02 sehr erfolgreich eingesetzt wird. Über dieses PA-Profil lassen sich Geräte leichter in ein Leitsystem einbinden und die – durch das Profil vereinheitlichten – Gerätefunktionen durch das Leitsystem einfacher ansprechen.