Produktionseinschränkung OQ Chemicals erklärt Force Majeure und Verkaufskontrolle für Standort Oberhausen

Redakteur: Alexander Stark

Ein technisches Problem bei einem Drittanbieter hat für OQ Chemicals weitreichende Folgen. Die eingeschränkte Rohstoffversorgung hat das Unternehmen dazu gezwungen, Force Majeure und eine Verkaufskontrolle für am Standort Oberhausen hergestellte Produkte zu erklären.

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OQ Chemicals hat eine Verkaufskontrolle für in Oberhausen produzierte Produkte eingeführt.
OQ Chemicals hat eine Verkaufskontrolle für in Oberhausen produzierte Produkte eingeführt.
(Bild: OQ Chemicals)

Monheim am Rhein – Aufgrund eines technischen Problems in einer Synthesegasanlage eines Drittanbieters am Standort Oberhausen kann OQ Chemicals derzeit nur eingeschränkt mit Rohstoffen beliefert werden. Bei einer Routinekontrolle wurde eine Leckage am Zylinderblock im Bereich der Ventile festgestellt. Leider hätte der Kompressor aus Sicherheitsgründen außer Betrieb genommen werden müssen, um eine sofortige Reparatur außerhalb des Standorts durchführen zu können, teilte das Unternehmen mit. Infolgedessen kann der Hersteller die geplanten Mengen nicht produzieren.

Da die Ursache für die Liefereinschränkungen außerhalb der unmittelbaren Kontrolle von OQ Chemicals liegt, musste das Unternehmen mit sofortiger Wirkung höhere Gewalt für n- & iso-Butyraldehyd, Propionaldehyd, 2-Ethylhexanol, n- & iso-Butanol und n-Butylacetat erklären. OQ Chemicals werde daher nicht in der Lage sein, diese Produkte wie geplant zu liefern, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Die verfügbaren Mengen würden in fairer und angemessener Weise aufgeteilt, heißt es weiter.

Gleichzeitig führt der Konzern eine Verkaufskontrolle für in Oberhausen produzierte Produkte ein. Kunden sollen regelmäßig über den Stand der Dinge und die Möglichkeit, Lieferungen zu planen, informiert werden.

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