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Sauerstoffmessung Optische Sauerstoffsensoren mit längerer Lebensdauer, weniger Kalibrierungen, geringerem Wartungsaufwand

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Eine signifikant höhere Lebensdauer der Kappe und eine reduzierte Signalabweichung machen laut Hamilton den neuen Sauerstoffsensor Visiferm mA einzigartig. Doch das ist noch nicht alles. Auch dem Kalibrier- und Wartungsaufwand ging es an den Kragen.

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Der neue Visiferm mA wurde speziell für Produktionsumgebungen entwickelt und ist eine einfache 2-Draht-4-20-mA-Installation (Hart) mit Atex-Zulassung. Er mindert die negativen Auswirkungen von Sensoralterung, Temperatur und Fotobleichung.
Der neue Visiferm mA wurde speziell für Produktionsumgebungen entwickelt und ist eine einfache 2-Draht-4-20-mA-Installation (Hart) mit Atex-Zulassung. Er mindert die negativen Auswirkungen von Sensoralterung, Temperatur und Fotobleichung.
(Bild: Hamilton )

Optische Sauerstoffsensoren werden heutzutage meist nach jeder Charge kalibriert, um kostspieligen Messabweichungen vorzubeugen. Jede Anwendung ist jedoch einzigartig, und individuelle Faktoren vor Ort – z.B. das Alter des Sensors, die Temperatur oder mögliche chemische oder physikalische Beschädigungen – tragen zum relativen Fehler einer Messung bei. Algorithmen zur Begrenzung von Alterungs- und Temperaturfehlern sind daher nur begrenzt anwendbar.

Bei der Entwicklung der nächsten Generation des Visiferm-Sensors haben die Ingenieure von Hamilton nach Lösungen gesucht, den negativen Einfluss von SIP/CIP und Fotobleichungen zu überwinden, um die Notwendigkeit häufiger Kalibrierungen und unnötiger Abweichungsberichte zu verringern. Das erforderte Innovationen im Sensor- und Kappendesign.

„Wir konnten beide Schlüsselkomponenten verbessern und sind nun stolz, den enorm robusten „Visiferm mA“ präsentieren zu können“, berichtet Jahir Kololli. „Eine signifikant höhere Lebensdauer der Kappe und eine reduzierte Signalabweichung machen ihn einzigartig“, so der Senior Product Manager im Bereich Prozessanalytik der Hamilton Bonaduz.

Ein weiterer Vorteil der neuen Sensoren ist der integrierte Mikrotransmitter, der Signalstörungen beseitigt und die Lebensdauer von Sensor und Kappe sowie notwendig werdende Kalibrierungen und Fehlerdiagnosen vorhersagt. Dies kann in einem kontrollierten Labor oder auch at-line durchgeführt werden. Zudem wird die Dokumentation durch die automatische Berichterstattung vereinfacht.

Visiferm ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, so dass die Anwendungsanforderungen im GMP-Umfeld erfüllt werden können. So ist er mit verschiedenen elektrischen Anschlüssen, Sensorkappen, Firmware-Versionen und Atex, FDA und USP Class VI Zertifikationen erhältlich, wobei das Messprinzip bei allen Modellen identisch ist, um unabhängig von der jeweiligen Anwendung eine gleichbleibende Leistung und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Die Abweichungstoleranz gängiger ODO-Kappen (dunkelblau) könnte nach nur zwei Produktionszyklen (bzw. Produktionsprozessen oder Chargen) überschritten werden und somit eine häufige Kalibrierung erfordern. Die neuesten ODO-Kappen (hellblau), die für den Visiferm mA entwickelt wurden, ermöglichen bis zu 13 Zyklen, bevor eine Kalibrierung erforderlich wird.
Die Abweichungstoleranz gängiger ODO-Kappen (dunkelblau) könnte nach nur zwei Produktionszyklen (bzw. Produktionsprozessen oder Chargen) überschritten werden und somit eine häufige Kalibrierung erfordern. Die neuesten ODO-Kappen (hellblau), die für den Visiferm mA entwickelt wurden, ermöglichen bis zu 13 Zyklen, bevor eine Kalibrierung erforderlich wird.
(Bild: Hamilton )

Der neue Visiferm mA basiert auf der bewährten Visiferm-Sensorfamilie, die nach dem von Hamilton 2007 eingeführten optischen Messprinzip arbeitet. Heute ist diese Technologie die bevorzugte Messmethode in vielen biologischen Produktionsprozessen.

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