Auftragsfertigung

OEE-Kennzahlen schaffen verbesserte Auftragsfertigung

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OEE-Kennzahlen weisen den Weg

„Die Einführung war aufgrund des strategischen Vorgehens völlig unproblematisch, sodass uns das System schon nach knapp drei Monaten zur Verfügung stand. Aufwändiger, und das hatten wir vorher anders eingeschätzt, gestaltete sich unser Part in Bezug auf die Definition des OEE-Standards. Wir hatten ja unsere theoretischen Produktionszeiten, aber diese waren zum Teil stark abweichend von den nun ermittelten tatsächlichen Zeiten. Hinzu kommt, dass sie von der Verfügbarkeit und Leistung der jeweiligen Maschine abhängen. Von daher mussten die entsprechenden 'Stellschrauben', sprich Parameter – die uns teilweise vorher gar nicht in dem Sinne bewusst waren – feinjustiert werden“, stellt Harms fest.

Ausblick: Mittlerweile sind die Maschinen aus der ersten Fertigungsstufe „Abfüllung“ und der zweiten Fertigungsstufe „Verpackung“ voll in das MES-System einbezogen worden. Somit erstreckt sich die Integration gegenwärtig bereits auf 14 Maschinen. Abschließend resümiert Kai-Uwe Harms: „Mit der nunmehr effektiven Überwachung der Produktionsprozesse kommen wir Fehlern und Störungen wesentlich früher und besser auf die Spur als in der Vergangenheit. Wir sind in der Lage, ungeplanten Stillstandzeiten gezielt entgegenzuwirken. Dazu kommt, dass wir jetzt über exakte Planzeiten verfügen. Insofern verzeichnen wir deutlich mehr Transparenz und Flexibilität sowie einen Anstieg der Produktivität.“

* Der Autor ist Fachjournalist in Essen.

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