Korrosionserkennung Neue Perspektiven durch Online-Korrosionsmessmethoden in der Prozessindustrie

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Anke Geipel-Kern

Krümmer, Rohrleitungen oder Wärmetauscher – es gibt wohl kaum ein Bauteil, das in der chemischen Industrie nicht von Korrosion betroffen ist. Während ein Korrosionsschaden meist schnell bemerkt wird, benötigt ein kontinuierliches Korrosionsmonitoring neben der richtigen Technologie langjährige Erfahrung und ein tiefes Prozesswissen.

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Korrosion ist allgegenwärtig in der chemischen und petrochemischen Industrie und mit beträchtlichen Kosten verbunden. Jedes Jahr kostet die Korrosion beispielsweise die US-amerikanische Industrie rund 216 Milliarden Euro, sei es für die Untersuchungen oder die Reparatur bzw. den Ersatz von betroffenen Anlagenteilen oder vorbeugende Maßnahmen. „Dies beinhaltet etwa die Kosten für spezielle Beschichtungen, den kathodischen Korrosionsschutz bei Pipelines oder Inhibitoren gegen die Innenkorrosion von Pipelines“, präzisiert Martin Holdefer, Business Development Manager Prozessautomation bei Pepperl+Fuchs in Mannheim.

Dabei ist Korrosion nicht gleich Korrosion: Während die Flächenkorrosion gut beherrschbar ist, ist die Lochfraßkorrosion gefürchtet. Diese macht bis zu 97 Prozent aller Korrosionsfehler aus. Die Tiefe der Lochfraßstelle ist meist größer als ihr Durchmesser, und außerhalb des örtlichen Korrosionsangriffs liegt praktisch kein Flächenabtrag vor. Damit ist sie besonders schwer aufzuspüren.

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