Rohrumformer Neue Generation bei bewährtem Rohrumformer

Von Dominik Stephan

Die Dichtung macht den Unterschied: Stauff bringt mit Stauff Form Evo die Weiterentwicklung des Stauff Form-Rohrumformsystems. Dabei ersetzt der Hersteller den bislang eingesetzten metallischen Adapterring mit fest verbundener Elastomerdichtung durch eine „einfache“ FKM-Dichtung.

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(Bild: Stauff)

Das grundlegende Prinzip bleibt das gleiche, erklärt der Hersteller: Beim Verschrauben des umgeformten Rohres mit einem herkömmlichen Verschraubungskörper und einer Überwurfmutter entsteht eine formschlüssige Verbindung. Die Viton-FKM-Dichtung ist gewissermaßen ein zusätzliches Sicherheitselement, um den einzig möglichen Leckageweg abzudichten.

Da die Dichtung symmetrisch ist, sind Fehler bei der Montage auf dem umgeformten Rohrende ausgeschlossen. Die Dichtwirkung eines Umformsystems wird außerdem vom Systemdruck der Hydraulikanlage unterstützt, so dass Stauff Form Evo ebenso wie sein nach wie vor verfügbarer Vorgänger besonders für Hochdruck-Anwendungen geeignet ist.

Kein Austausch der Umformmaschine erforderlich

Beide Systeme werden mit den gleichen, seit der Markteinführung 2015 weltweit eingesetzten Maschinen umgeformt. Für die Bearbeitung von Form Evo müssen lediglich die Werkzeugsätze ausgetauscht und ein Software-Update aufgespielt werden, da die Umformkontur der Geometrie des neuen -Dichtungsrings entsprechend angepasst wurde.

Ein großer Vorteil der jüngsten Generation sind beispielsweise die auch gegenüber anderen Umformsystemen deutlich kürzeren Einspannlängen von 3,5-6 cm, so dass besonders kompakte Rohrsysteme mit engen Radien realisiert werden können. Software-Updates oder Parameterwechsel können dank der 2019 entwickelten und leicht nachrüstbaren Cloud-Anbindung online aufgespielt werden. | Stauff

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