Getränkeabfüllung

Neue Abfüllmethoden treiben die Hygieneanforderungen bei der Getränkeabfüllung in die Höhe

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Diese Anforderungen schlagen auch auf die Hersteller der eingesetzten Messgeräte durch, denn die Abfüllung wird über Durchflussmessgeräte gesteuert und kontrolliert. KHS beispielsweise arbeitet mit Krohne zusammen und setzt in seiner KHS-ACF (Aseptic-Cold Filling)-Anlagentechnik deren magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte ein. Die Duisburger haben das kompakte Gerät eigens zur exakten Abfüllung und Dosierung von Getränken entwickelt und deshalb auf hohe Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit geachtet. Die extreme Reproduzierbarkeit sei vor allem der keramischen Auskleidung zu verdanken, die trotz häufiger Innenreinigungen bei Temperaturen von über 130 °C formstabil und vakuumfest bleibe, berichtet das Unternehmen.

PET treibt Entwicklungen an

Auch die PET-Flasche beeinflusst die Abfülltechnik und die zur Volumensteuerung eingesetzte Durchflussmesstechnik. Da die PET-Flaschen immer dünnwandiger werden, hat KHS das volumetrisch arbeitende Druckfüllsystem Innofill DRV entwickelt, das auf einem Flügelrad-System basiert. Dazu kommt: Statt unterschiedlicher Kunststoff-Flaschen mit einer identischen Mündungsgröße lassen sich jetzt auch verschiedenartige Kunststoff-Flaschen mit zwei Mündungsgrößen verarbeiten. Außerdem bestehen die für Membran und Dichtungen eingesetzten Werkstoffe innerhalb des Innofill DRV aus neu entwickelten aromaresistenten Elastomeren.

Dauerbrenner bei der Herstellung der PET-Flaschen ist seit Jahren die Entwicklung von Technologien, die den Bedarf an Energie und Blasluft reduzieren. Mit dieser Maßgabe hat beispielsweise KHS die Streckblasmaschine Innopet Blomax Serie IV entwickelt, bei der der Verbrauch der teuren Druckluft durch den neugestalteten Ventilblock um 15 Prozent gesenkt wird.

Diese und weitere Neuheiten und Weiterentwicklungen in Sachen Abfülltechnik für Getränke erwarten Fachbesucher auf der Brau Beviale im November. ●

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